Die Liste der Verletzten beim SV Schermbeck wird immer länger

dzSV Schermbeck

Bei den Trainingseinheiten des SV Schermbeck wird es immer übersichtlicher. Am Montag meldete sich der nächste Spieler verletzt ab. Es gibt aber auch gute Nachrichten vom SVS.

Schermbeck

, 05.08.2019, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

In dieser Woche folgt der Feinschliff. „Wir trainieren Spritzigkeit, Leichtigkeit und noch die letzten Sachen Richtung Standards“, sagt Thomas Falkowski. Mit Blick auf den Saisonstart in der Oberliga am Sonntag gegen Westfalia Herne lässt der Trainer des SV Schermbeck aber auch Zweikampfe üben. Herne gehe „ja bekanntermaßen robust zu Werke“. Allzu hart sollten es die Schermbecker im Training aber besser nicht angehen lassen.

In dieser Vorbereitung ist es nämlich wie verhext mit den Verletzungen. Das ging schon gleich im ersten Training los, als Aldin Hodzic sich am Knie verletzte und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste. Hodzic war zwei Wochen später wieder dabei, andere hat es schlimmer erwischt.

Hinrunde für Habitz gelaufen

Für Maik Habitz, der sich im Testspiel gegen die U23 des FC Schalke 04 das Kreuzband gerissen hat, ist mindestens die komplette Hinrunde gelaufen. Benedikt Helling ist seit Wochen wegen einer entzündeten Achillessehne außer Gefecht. Eine Rückkehr sei noch nicht absehbar, sagt Falkowski über Helling. „Er geht demnächst locker ins Lauftraining.“

Am Montag meldete sich nun auch Patrick Rudolph mit Oberschenkelproblemen ab. Er war am Sonntag noch beim hart erarbeiteten 3:1-Sieg im Pokal gegen Bezirksligist SC Reken dabei. In dieser Partie überdehnte sich auch Gökhan Turan die Bänder am Sprunggelenk. Bei ihm hat Falkowski aber noch Hoffnung, dass es zum Liga-Start reicht.

Grumann fällt aus, „wenn nicht noch ein Wunder geschieht“

Weiterhin an einer Sprunggelenksverletzung laboriert auch Malte Grumann. „Er wird wohl nicht rechtzeitig wieder ins Training einsteigen“, befürchtet Falkowski. „Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, fällt er gegen Herne aus.“ Auch Kevin Rudolph kuriert noch eine Sprunggelenksverletzung aus. Lukas Steinrötter und Dominik Göbel plagen Rückenprobleme.

Da wird‘s übersichtlich auf dem Trainingsplatz. „Wir arbeiten zurzeit mit 12 oder 13 Feldspielern“, sagt Falkowski. „Auch wenn wir an sich eine gute Vorbereitung hinter uns haben, ist so etwas natürlich nicht optimal. Ändern können wir es nicht, wir werden diese Woche gezielt arbeiten und auch gut vorbereitet sein.“

Immerhin kann der SVS die letzten Einheiten vor dem Liga-Start wieder auf Naturrasen absolvieren. Seit Montag ist das Grün wieder freigegeben. Heimspiele und Trainingseinheiten absolvierten die Schermbecker in dieser Vorbereitung bislang auf Kunstrasen.

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