Die BG Dorsten will nach zehn Jahren wieder das Finale des WBV-Pokals erreichen

Basketball: WBV-Pokal-Halbfinale

Gegen die Rote Erde Baskets Schwelm sind die Basketballer der BG Favorit. Dorstens Trainer Franjo Lukenda warnt aber vor dem Zweitregionalligisten – aus guten Gründen.

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 12.03.2019 / Lesedauer: 3 min
Die BG Dorsten will nach zehn Jahren wieder das Finale des WBV-Pokals erreichen

Nderim Pelaj (l.) und die BG Dorsten wollen unbedingt in das Finale des WBV-Pokals einziehen. © Joachim Lücke

Die Erstregionalliga-Basketballer der BG Dorsten haben sich den Gewinn des WBV-Pokales als großes Ziel gesetzt. Im Halbfinale treten sie am Mittwochabend beim Zweitregionalligisten RE Schwelm an.

WBV Pokal Halbfinale

RE Baskets Schwelm – BG

"In der Liga haben wir noch vier Spiele, die wir gewinnen wollen", sagt BG-Trainer Franjo Lukenda. "Aber am Ende ist es auch ein bisschen egal, ob wir Vierter oder Fünfter werden. Ein Pokalgewinn dagegen wäre zum Saisonabschluss noch ein richtiges Highlight." Das bislang letzte Mal standen die Dorstener vor zehn Jahren im Finale, damals auch gegen Schwelm. Aber da spielte die BG noch gegen die Mannschaft, die heute als EN Baskets als GmbH in der 2. Bundesliga Pro B zuhause ist.

Lukenda warnt vor dem Gegner

Rote Erde Schwelm rangiert in der 2. Regionalliga auf dem dritten Platz. Auch wenn der spielerische Unterschied zwischen beiden Ligen groß ist, will sich Lukenda nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Die Gastgeber haben mit Sebastian Schröter einen Pro-B-Routinier im Team. David Ewald hat eine Doppellizenz und kommt auf durchschnittlich 15 Minuten bei den EN Baskets. Zudem haben die Gastgeber im Januar mit Michal Wiesner einen Polen aus der 2. Liga geholt.

Lukenda kennt auch den Trainer der Schwelmer sehr gut: "Ich habe mit Robin Singh die Trainerlizenz gemacht. Er ist auch noch Co-Trainer bei den EN Baskets und wird sich schon einen Plan ausgedacht haben, wie er uns das Leben schwer machen kann."

BG erwartet ähnliches Spiel wie gegen Deutz

Doch trotz alledem steht außer Zweifel, dass die BG Dorsten als Favorit nach Schwelm fährt. Eine Niederlage wäre eine mehr als große Überraschung. Wenn die Dorstener nur halbwegs die Leistung vom vergangenen Samstag gegen Deutz wiederholen sollten, wird einem Finaleinzug nichts im Wege stehen.

Dorsten wird wohl auch das System vom vergangenen Samstag nicht großartig umstellen müssen. Die Schwelmer agieren ähnlich wie Deutz mit einer Zonendeckung. Lukenda sagt: "Auch wenn man in fremder Halle nicht unbedingt mit 17 Dreiern rechnen kann, werden wir unsere Taktik nicht großartig ändern." Die Dorstener werden mit der gleichen Mannschaft spielen können, wie beim 110:68 am Wochenende. Andreas Altekruse wird in kommenden zwei Wochen in das Lauftraining einsteigen. Lukenda rechnet in den letzten beiden Saisonspielen mit ihm: "Und dann natürlich im Pokalfinale."

Mi. 20.30 Uhr, Märkisches Gymn., Präsidentenstr. 1, Schwelm.
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