Die Halle der Kia-Baumann-Arena war bei einer Fight Night schon voller. Dennoch sprach Veranstalter Sebastian Louven von einem „vollen Erfolg“, bei dem die heimischen Boxer überzeugten.

von Niklas Berkel

Dorsten

, 25.11.2018 / Lesedauer: 3 min

Die Dorstener Fight Night war ein voller Erfolg“, stellte der Veranstalter Sebastian Louven nach einem langen Abend fest. Auch wenn weniger Zuschauer als im vergangenen Jahr kamen, war Louven mehr als zufrieden. Besonders die Kämpfe seiner Sportler aus der Workers Hall haben ihm imponiert. Zu nennen wären die Brüder Ibrahim und Mohammed Ali Eke, Marcel Hesker, der seine Karriere mit einem Sieg beendete, Alexander Schürhoff − und natürlich Joel Banaschewski. Der sich nun Weltmeister nennen darf.

Offener Schlagabtausch

Banaschewski ließ die Kia-Baumann-Halle zum Ende der Fight Night ein letztes Mal beben. Gegen den Türken Mücahit Berme kämpfte der Marler um den AFSO ProAm Weltmeistertitel. Beide lieferten sich einen Kampf mit offenem Visier. Die Kontrahenten schenkten sich nichts, immer wieder kassierten beide heftige Schläge und Tritte.

Ab der dritten Runde übernahm Banaschewski immer mehr die Kontrolle des Kampfes. Sein Herausforderer Berme ging in der fünften und damit letzten Runde volles Risiko und versuchte nun durchzubrechen, um den Kampf doch noch zu gewinnen. Banaschewski zeigte sich jedoch unbeeindruckt und gewann nach Punkten verdient.

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Die Dorstener Fight Night am Samstagabend

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25.11.2018
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Die besten Bilder der Dorstener Fight Night in der Kia-Baumann-Arena.© Ralf Pieper
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Die besten Bilder der Dorstener Fight Night in der Kia-Baumann-Arena.© Ralf Pieper
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Die besten Bilder der Dorstener Fight Night in der Kia-Baumann-Arena.© Ralf Pieper
Die besten Bilder der Dorstener Fight Night in der Kia-Baumann-Arena.© Ralf Pieper

„Joel war einfach Weltklasse“, schwärmte Sebastian Louven. „Sein Kampf war spektakulär. Das hat richtig Spaß gemacht.“ Und auch Banaschewski selber freute sich über über den Weltmeistertitel wie Bolle − auch wenn er den Blick schon wieder nach vorne richtete. „Im nächsten Jahr geht‘s weiter“, rief er den begeisterten Zuschauern nach seinem Sieg entgegen.

„Der Sieg bedeutet mir sehr viel“, sagte Banaschewski weiter. Für ihn ist der Weltmeistertitel das Größte, das er bislang erreicht hat. „Nun möchte ich versuchen, im kommenden Jahr in den Profibereich zu wechseln.“

Guter Einstieg nach Pause

Ein Ziel, das auch der Boxer Alexander Schürhoff von der Workers Hall verfolgt. Ab dem kommenden Jahr will Schürhoff seinen Sport professionell betreiben. Die Dorstener Box-Hoffnung feierte gegen Samet Yassar vom Panther Gym Köln einen souveränen Sieg. Dabei spielte Schürhoff vor allem seine Reichweite als Trumpf aus, nach drei von vier Runden musste Yassar angeschlagen aufgeben.

Ganz zufrieden war der 20-jährige nach seinem Kampf aber nicht. „Nach einer längeren Pause war das ein guter Einstieg, mehr aber auch nicht“, sagte er. Etwas anders sah das Louven. „Alex hat das diplomatisch gelöst. Technisch war das von ihm astrein“, erklärte der Veranstalter. Nach einem Mittelhandbruch setzte Schürhoff einige Monate dieses Jahr aus.

Endgültig Schluss

Glücklich war Louven auch nach dem Kampf von Marcel Hesker. Für die langjährigen Weggefährten endete eine Reise − die eigentlich schon im vergangenen Jahr beendet schien. Hesker verkündete bei der letztjährigen Fight Night bereits sein Karriereende.

Weil er aber seinen Kampf verlor, kam er noch einmal zurück. „Mit der Niederlage konnte ich nicht aufhören“, sagte Hesker. Umso erfreulicher für ihn, dass er seinen Kampf gegen Hünker Polat vom Fightclub Kurnaz gewann. Nach einem Schlag Heskers auf die Schulter seines Herausforderers war das Duell früh beendet. „Leider war der Kampf ziemlich kurz“, sagte Hesker, „aber nun ist endgültig Schluss.“

Nicht so für Louven. Die Dorstener Fight Night 2018 wird sicherlich nicht die Letzte gewesen sein. Und vielleicht kommen im kommenden Jahr auch wieder ein paar mehr Zuschauer. Wenn die Kämpfe genauso gut werden wie in diesem Jahr, kommen diese garantiert auf ihre Kosten.

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