Der SV Schermbeck kann nicht ohne Verletzte – SC Reken sieht zwei Rote Karten

dzFußball: Kreispokal

Der Oberligist SV Schermbeck steht zwar dank eines 3:1-Sieges gegen den SC Reken in der dritten Runde des Kreispokals, musste aber erneut eine Verletzung in dieser Vorbereitung hinnehmen.

von Niklas Berkel

Schermbeck

, 04.08.2019, 16:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der erwartet schwere Gegner war Fußball-Bezirksligist SC Reken 24/15 für den drei Klassen höher angesiedelten Oberligisten SV Schermbeck. Am Ende setzte sich die Elf von SVS-Trainer Thomas Falkowski in der zweiten Runde um den Kreispokal aber durch.

1. Runde, Kreispokal

SC Reken - SVS

1:3 (0:1)

Falkowski resümierte nach dem Spiel: „Das war kein normaler Bezirksligist. Die erste Halbzeit meiner Elf hat mir gefallen, aber dann machen wir den Gegner unnötig stark.“ Nach einer Ecke spielte der starke Bilal Can Özkara den Ball zurück auf Gökhan Turan. Dessen Flanke fand Kevin Mule-Ewald, der das Leder völlig unbedrängt mit dem Kopf zur 1:0-Führung in die SC-Maschen beförderte (9.). Bereits in Minute 30 der von einigen Härten geprägten Partie musste dann Turan verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Dominik Hanemann. Die größte Chance der Rekener Gastgeber hatte Kevin Korte auf dem Fuß, erwischte den Ball aber nicht richtig, sodass SVS-Keeper Tim Krückemeier bereinigen konnte (37.). Mit der Schermbecker 1:0-Führung ging es auch in die Pause.

SC Reken wird stärker - bekommt dann zwei Platzverweise

Nach einem zur Ecke abgelenkten Schuss von Özkara bekam Reken dann Oberwasser. Zunächst konnte Krückemeier bei einem Kopfball klasse klären (55.). Dann hatte er Glück, dass ein Rekener Abschluss knapp neben sein Tor ging (58.). Chancenlos war der SVS-Torsteher aber beim 1:1-Ausgleich durch Henning Witjes nach einem Stellungsfehler seiner Vorderleute (60.). Schermbeck fing sich jedoch wieder. Nach zwei Großchancen von Özkara wurde Dominik Milaszewski im Zentrum angespielt und traf zum 2:1 für den SVS (78.). Nach einem Foul an Özkara im Strafraum trat Milaszewski zum Elfmeter an und markierte den 3:1-Endstand aus SVS-Sicht (81.). In der Schlussminute sah noch Rekens Dirk Grevelhörster nach einem groben Foul an Marek Klimczok glatt Rot.

SVS: Krückemeier; Mule-Ewald, Niehoff, Steinrötter (46. Ankomah-Kissi), Hodzic, Niewerth, Rudolph (88. Miles Grumann), Klimczok, Milaszewski, Özkara (83. Gerner), Turan (30. Hanemann).

Tore: 0:1 (9.) Mule-Ewald, 1:1 (60.) Witjes, 1:2 (78.) Milaszewski, 1:3 (81./Foulelfmeter) Milaszewski.

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte gegen Reken wegen Foulspiels (80.), Rote Karte gegen Grevelhörster (Reken) wegen groben Foulspiels (90.).

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