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Der SV Schermbeck empfängt mit Schalke II „das Nonplusultra der Liga“

dzFußball: Oberliga

Mit einem Punkt könnte Schalke II schon vorzeitig den Aufstieg in die Regionalliga West perfekt machen. Das wollen SVS-Trainer Thomas Falkowski und sein Team allerdings verhindern.

Schermbeck

, 17.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Der SV Schermbeck musste in der Oberliga zuletzt drei Niederlagen hintereinander verkraften. Und nun empfängt das Team von Trainer Thomas Falkowski auch noch den Ligaprimus Schalke II.

Oberliga-Westfalen

SVS - FC Schalke 04 II

Do. 18.30 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog 52, 46514 Schermbeck.

Als Aufsteiger stehen die Schermbecker auf einem guten achten Platz. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt allerdings nur acht Punkte - auf Tabellenführer Schalke sind es 33 Punkte Rückstand. Mit einem Unentschieden am Donnerstagabend könnte der Spitzenreiter den Aufstieg in die Regionalliga West sogar schon frühzeitig perfekt machen. Doch SVS-Trainer Falkowski will das nicht so einfach zulassen.

„Wir werden nicht Spalier stehen“, sagt er. Wichtig sei für ihn, sich nicht zu sehr auf den Gegner zu konzentrieren, sondern mehr auf sich selbst. „Wir müssen auf uns gucken“, erklärt er. „Wir brauchen unbedingt Punkte.“ Gegen Schalke brauche sein Team „einen überragenden Torwart, Spielglück und vorne eine unheimliche Effektivität“.

Schalke II mit elf Toren in den vergangenen zwei Spielen

„Wir werden sehen, wozu es reicht“, sagt der SVS-Trainer. Am kommenden Montag tritt sein Team schon bei der nächsten „Topmannschaft“ an. Dann muss der Tabellenachte zum TuS Haltern, der mit 13 Punkten Abstand auf den Tabellenführer noch der ärgste Verfolger der Schalker ist. Zwei Spiele, in denen Falkowski mit seinem Team „Bonuspunkte sammeln“ möchte. Auch wenn das Spiel gegen Schalke II nun mitten in der Woche stattfindet, rechnet der Trainer mit „ein paar hundert Zuschauern“. Und da Schalke aufsteigen könnte, „denke ich, werden viele Fans mitkommen“.

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Die vergangenen beiden Ligaspiele gewannen die Gäste deutlich. Bei der TSG Sprockhövel gewann die Mannschaft von Torsten Fröhling mit 4:0. Eine Woche später wurde es noch deutlicher. Gegen den TuS Erndtebrück gelang der Schalke-Reserve ein 7:0-Sieg. Daher ist sich Thomas Falkowski sicher, dass „alle denken, Schermbeck kriegt fünf Stück“.

Gegen „das Nonplusultra der Liga“ wird er allerdings auf einige Spieler verzichten müssen. Denn personell sieht es beim SVS „nicht so gut“ aus, gesteht Falkowski. Raphael Niehoff hat zwar wieder am Training teilgenommen, doch für ihn wird es wahrscheinlich nicht reichen. Sandro Poch wird genauso fehlen wie Maik Habitz. Marc Schröter und Benedikt Helling werden ebenfalls nicht dabei sein. Für Gökhan Turan ist die Saison beendet. Dafür wird Patrick Rudolph wieder dabei sein, nachdem er gegen die zweite Mannschaft des SC Paderborn noch gelbgesperrt war.

„Wir müssen 90 Minuten 100 Prozent geben“

Für Patrick Rudolph sind Spiele wie das kommende gegen Schalke II besonders reizvoll. Auf solche Spiele habe er immer noch etwas mehr Lust als auf Spiele gegen Teams aus der unteren Tabellenregion, gesteht er. Grundsätzlich habe er aber „Respekt vor jedem Gegner“, versichert er. Gegen einen so starken Gegner wie Schalke II „müssen die Basics stimmen“, erklärt Rudolph. Dazu zählt er die kämpferische und läuferische Leistung.

Im Hinspiel unterlag sein Team mit 0:2. „Da haben wir unglücklich verloren“, sagt er. Damals habe die Mannschaft „ab der 70. Minute aufgehört, Fußball zu spielen und keinen Druck mehr auf die Gegenspieler ausgeübt“. Das will er mit seinen Mitspielern diesmal besser machen. „Wir müssen 90 Minuten 100 Prozent geben“, erklärt er. Wenn das gelingt, könnten die Schermbecker die Aufstiegsfeier des Tabellenführers vielleicht noch einmal verschieben. „Ich denke, da ist was möglich“, glaubt auch Rudolph.