Der BVH Dorsten hat etwas mit dem Tabellenführer der Kreisliga A gemeinsam

dzFußball

Der Saisonstart des BVH Dorsten in der Kreisliga A verlief „zufriedenstellend“, sagt Trainer Arek Knura. Die Pause sei zu einem ungünstigen Zeitpunkt gekommen.

Holsterhausen

, 22.11.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Wir wollen die Großen ärgern“, sagte BVH-Trainer Arek Knura vor der Kreisliga-A-Saison im Gespräch mit der Dorstener Zeitung. Platz sechs sollte es für die Holsterhausener werden. Zur Saisonunterbrechung ist der BVH neben dem SV Lembeck das Team, das die wenigsten Spiele (fünf) absolviert hat. Das Team von Trainer Knura ist aber auch das einzige Team, das etwas mit dem Tabellenführer TSV Raesfeld gemeinsam hat.

Nach fünf Spielen ist der BVH – wie auch der Tabellenführer – noch immer ungeschlagen. „Der Saisonstart für uns war zufriedenstellend“, sagt BVH-Trainer Arek Knura. Für ganz oben in der Spitzengruppe reicht es aber noch nicht. Die ersten drei Spiele endeten alle Unentschieden, bevor die Holsterhausener zwei Spiele gewinnen konnten.

Der BVH ist besser, als die aktuelle Tabelle aussagt

„Wir haben am Anfang ein bisschen gebraucht, um reinzukommen“, so der Trainer. Gegen die zwei Aufsteiger ETuS Haltern und die SG Borken II gab es jeweils nur ein 1:1. Gegen den SV Schermbeck II reichte es trotz 3:1-Führung nach 90 Minuten nur zu einem 3:3. Danach aber konnte der langjährige Bezirksligist mit einem 3:2 gegen den TuS Sinsen II und einem 4:0 gegen Westfalia Gemen II zwei Siege einfahren.

Mit neun Punkten aus fünf Spielen steht der BVH derzeit auf Platz acht der Tabelle, also zwei Plätze vom anvisierten sechsten Platz entfernt. Zieht man allerdings die Quotientenregel zu Rate, ist der BVH schon Vierter hinter dem TuS Velen und dem TuS Sythen, die sich den dritten Platz teilen.

Stärkste Defensive der Liga

Mit sieben Gegentoren stellt das Team von Trainer Knura zudem die stärkste Defensive der Liga. Auf die Frage, was ihm besonders gefällt in der laufenden Spielzeit, antwortet der Coach: „Wir machen gut vorne Druck im Angriffspressing.“ Dadurch konnten die Holsterhausener viele Ballgewinne im offensiven Bereich verbuchen. Das Umschalten in die Offensive gefällt ihm ebenfalls.

Im Umkehrschluss muss das Team aber noch am Umschalten in die Defensive arbeiten. „Gewinnen wir vorne mal nicht den Ball, lassen wir zu viele Chancen zu“, erklärt der Trainer. „Das müssen wir optimieren.“

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Wenn es – voraussichtlich im Januar des neuen Jahres – weitergeht, wollen die Holsterhausener da anknüpfen, wo sich zuletzt aufgehört haben. „Die Unterbrechung kam für uns zu einem ungünstigen Zeitpunkt“, sagt Knura. Sein Team sei gerade richtig in Fahrt gekommen, bevor es am 4. Oktober sein bis dato letztes Spiel aufgrund von Corona-Unterbrechungen absolvierte. „Da wollen wir weitermachen und möglichst lange oben dabei sein“, so der Trainer.

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