Darum war Dorstens Trainer Franjo Lukenda nach dem ersten Test unzufrieden

dzBasketball

Das Spielergebnis interessierte Franjo Lukenda nicht. Wichtiger als das 63:65 (27:31) im ersten Test bei der BG Kamp-Lintfort waren dem Trainer der BG Dorsten die gewonnenen Erkenntnisse.

Dorsten

, 23.08.2019, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir sind mit 13 Spielern angereist, und ich habe allen Akteuren viel Spielzeit gegeben. Vor allem natürlich denen, die vergangene Saison nicht bei uns waren“, berichtete Lukenda am Freitag im Gespräch mit unserer Redaktion. Ergebnis: „Mit den jungen deutschen Neuzugängen haben wir alles richtig gemacht.“ Diese positive Aussage hatte aber eine Kehrseite, denn mit den beiden Importspielern war Lukenda am Donnerstagabend nicht zufrieden.

Der Spanier Jon Galarza Pedroso agierte ihm ein wenig zu zurückhaltend. „Das ist aber nicht so schlimm. Das lässt sich ja ändern. Er ist ein guter und vielseitiger Spieler, der uns weiterhelfen wird.“

Konditionelle Mängel

Schwieriger sieht der Trainer die Lage beim US-Amerikaner Pat Johnson-Agwu. Spielerisch passe auch er ins Team. Das Problem liegt hier in der Kondition. „Ich habe keine zwei Monate Zeit, einen Spieler auf den Stand zu bringen, den er haben sollte und den ich eigentlich auch erwartet habe. Die Saison beginnt Mitte September“, sagte Lukenda.

Wie man auf die Situation reagiere, will der Trainer mit den anderen BG-Verantwortlichen in Ruhe besprechen. Spätestens nach dem nächsten Testspiel in der kommenden Woche soll aber eine Entscheidung fallen. Überzeugt Johnson-Agwu dann nicht, würde die BG sich wohl nach einem Ersatz für den Powerforward umsehen.