Darum sieht sich Rot-Weiß Deuten gut gerüstet

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Der SV Rot-Weiß Deuten geht in die zweite Landesliga-Saison seiner Vereinsgeschichte und sieht sich deutlich besser gerüstet als vor drei Jahren.

Deuten

, 01.07.2019, 20:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Trainer Frank Frye geht mit einem guten Gefühl in die neue Spielzeit. Bei der Teamvorstellung am Montagabend zog er als Begründung dafür auch den Vergleich zum ersten Landesliga-Aufstieg des SV RW Deuten im Jahr 2016.

„Damals war ja erst spät bekannt geworden, dass es über die Relegation überhaupt die Chance auf den Aufstieg gab“, erinnerte sich Frye.

Damals hatten die Deutener ihre Saisonplanung schon auf eine weitere Bezirksliga-Saison und auf einen personellen Umbruch ausgerichtet. „Als die Relegation dann so sensationell lief, traf uns der Aufstieg ein wenig unvorbereitet. Nicht nur Trainer und Spieler, sondern den ganzen Verein. Da haben wir dann alle Lehrgeld gezahlt.“

Das, da ist der Deutener Trainer sicher, ist diesmal anders. Der Kader biete eine gute Mischung aus vielen jungen und einigen wenigen erfahrenen Spielern. „Das ist eine spannende Truppe“, sagte Frye.

Kein Königstransfer

Einen Königstransfer gebe es unter den sieben Neuzugängen zwar nicht. „Es ist aber klar, dass wir natürlich von erfahrenen Leuten wie Arthur Fell schon erwarten, dass sie diese Erfahrung gerade in schwierigen Phasen, in denen es mal nicht so läuft, an die Jungen weitergeben.“

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Die jüngeren Spieler unter den Neuen haben aber natürlich auch keinen Freibrief. „Die haben wir ja auch nicht zufällig ausgesucht“, betonte der Trainer. Auch bei ihnen sei die Erwartungshaltung groß: „Die Jungs sollen heiß sein, sich Ziele setzen und sich steigern wollen. Vor allem aber sollen sie Bock auf Fußball haben. Das ist für uns elementare Grundvoraussetzung.“

Integration ist die Hauptaufgabe

Hauptaufgabe in den nächsten Tagen und Wochen sei nun, dass die Mannschaft sich finde. „Sieben Neue − das ist schon eine ganze Menge“, sagte Frank Frye. Doch er ist zuversichtlich, dass der Integrationsprozess rasch vonstatten geht: „Wir haben bei der Auswahl der Spieler darauf geachtet, dass sie auch menschlich und charakterlich zu uns passen.“ Fürs Teambuilding seien aber nicht nur die Trainer zuständig: „Das ist auch Sache der Spieler selber. Wie gesagt: Sie müssen Bock haben, bei uns zu spielen.“

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Das fällt natürlich leichter, wenn der sportliche Erfolg da ist. Doch auch da ist Frank Frye zuversichtlich. Als Saisonziel gibt er offiziell den Klassenerhalt aus: „Was sonst als Aufsteiger?“ Intern, lässt er durchblicken, stehen aber auch andere Ziele auf seinem Zettel.

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