Darum muss der SV Schermbeck an seiner Effektivität arbeiten

dzFußball

Thomas Falkowski, Trainer des SV Schermbeck, warnt davor, das Schlusslicht, die Hammer Spvg, zu unterschätzen. Die Schermbecker wollen am Sonntag die 20-Punkte-Marke durchbrechen.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 16.11.2019, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der SV Schermbeck steht kurz davor, sein erstes Saisonziel zu erreichen. Mit einem Sieg gegen das Schlusslicht, die Hammer Spvg, hätte das Team von Trainer Thomas Falkowski die Schallmauer von 20 Punkten durchbrochen. Doch ein Selbstläufer wird die Begegnung beim Tabellenletzten auf keinen Fall.

Oberliga Westfalen

SVS - Hammer Spvg

Auch wenn die Gäste relativ weit abgeschlagen auf dem letzten Platz stehen und 14 Spiele in Serie nicht gewonnen haben, warnt Thomas Falkowski davor, das Match auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Hammer bringen einige Spieler mit Oberliga- und Regionalligerfahrung mit. Nach dem 0:5 gegen Siegen hat sich der Trainer Rene Lewejohann entschieden, zu bleiben, aber auch die Strategie umzustellen.“

Der Hammer Coach kündigte an, die Defensive zu stärken und nur noch auf Konter zu spielen. Das bedeutet für die Schermbecker, dass ein Geduldspiel auf sie wartet. Es werden sich wohl nur wenige Chancen ergeben. Effektivität lautet das Zauberwort für den SVS.

Schermbecks Personalsituation

Im Laufe der Woche waren Malte Grumann und Raphael Niehoff zwar krank, doch beie werden am Sonntag wohl auf der Bank Platz nehmen. Anders sieht es bei Aldin Hodzic aus, der wohl nicht nur am Sonntag, sondern auch im Pokalspiel gegen Wanne-Eickel fehlen wird.

Dafür ist Gökhan Turan wieder im Training. Dominik Hanemann und Dominik Göbel haben sich im Training weiter herangebarbeitet und könnten für das Hamm-Spiel eine Option sein. Falkowski freut sich: „Auch wenn die Lage noch nicht rosig ist, werde ich eine gute erste Elf aufs Feld schicken können.“

Pokalspiel schon im Fokus

Diese Optionen sind auch wichtig für die Begegnung gegen Wanne-Eickel am kommenden Mittwoch, weiß Falkowski: „Uns stehen 180 Minuten auf unserem tiefen Rasen bevor. Das geht an die Substanz und da ist es wichtig, frische Spieler auf der Bank zu haben.“

So. 14.30 Uhr, Volksbank Arena, Im Trog Schermbeck.

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