Dorstens Fußballer und Basketballer trainieren wieder

Sport nach der Corona-Pause

Dorstens Freiluft-Sportanlagen sind wieder geöffnet, und Fußballer und Basketballer sind wieder ins Training eingestiegen.

Dorsten, Wulfen

, 12.05.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jugendfußballer von Blau-Weiß Wulfen waschen sich die Hände

Händewaschen vor und nach dem Training gehört beim SC Blau-Weiß Wulfen ab sofort dazu. © Andreas Leistner

Die Eisheiligen kommen gerade zur Unzeit. Just, als Dorstens Fußballer wieder auf die Plätze dürfen und die Basketballer auf den Freiluft-Anlagen erste Trainingseinheiten organisieren, sorgen Kälte und Wind für alles andere als optimale äußere Bedingungen. Für alles andere sorgen die Vorstände.

Denn der Trainingsbetrieb in Corona-Zeiten setzt einiges voraus. Stefan Knieper, Vorsitzender des SC Blau-Weiß Wulfen, klebte am Montag eigenhändig Schilder an die Tore der Wittenbrink-Sportanlage. Links geht‘s nur rein, rechts nur raus – doch das ist nur eine der Maßnahmen, die die Fußballer leisten müssen.

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Vor und nach dem Training ist für die jungen Kicker Händewaschen angesagt, auch die Bälle werden vor und nach dem Einsatz desinfiziert, genau wie die Trainingshütchen aus Plastik. Und nicht erst bei den Übungen auf dem Platz gilt für alle: Abstand halten. Wenn die eine Gruppe fertig ist, ist eine halbe Stunde Pause, bis die nächste kommt. Wer am Training teilnimmt, wird mit Teilnehmerlisten genau festgehalten.

„Man muss sich natürlich dran gewöhnen“, sagt Stefan Knieper. Aber natürlich hoffen er, der Vorstand und die Trainer, dass sie auf diese Weise zumindest das eingeschränkte Training bis Ende Mai durchziehen können. Knieper weiß, dass das eine Wanderung auf einem schmalen Grat wird: „Am Wochenende hat es über die Situation auf anderen Sportstätten wohl schon Beschwerden gegeben.“

Fußballplätze können abgeschlossen werden

Dabei haben die Fußballer im Vergleich zu den Basketballern einen entscheidenden Vorteil: Sie haben eingezäunte und abschließbare Anlagen, die Basketballer dagegen können derzeit nur auf öffentlich zugänglichen Freiluft-Anlagen und Schulhöfen trainieren.

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„Als Verein sind wir dort für das verantwortlich, was während unserer Trainingseinheiten geschieht“, erklärte Thomas Klings, Vorsitzender der BG Dorsten, der am Montag bei der ersten dieser Einheiten an der Borkener Straße selbst vor Ort war. Die Spieler erhielten dabei klare Ansagen, wie sie sich zu verhalten haben und wie das Training aussieht. „Was hier allerdings außerhalb unserer Trainingseinheiten passiert, können wir nicht kontrollieren“, sagt Klings.

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