Hunderte Kilometer zu jedem Heimspiel

Tischtennis

Wenn Adrian Chadi zu einem Heimspiel seines SV Schermbeck fährt, dann liegen jedes Mal Hunderte von Kilometern vor ihm.

von Frederic Freikamp

Schermbeck

, 30.09.2020, 11:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Adrian Chadi, SV Schermbeck

Für Adrian Chadi vom SV Schermbeck ist der Weg zu jedem Heimspiel Hunderte Kilometer lang. © Joachim Lücke

Herren Bezirksliga

SV Schermbeck – Meidericher TTC 47 9:3

Den gelungene Saisonstart in der Bezirksliga hatten die Schermbecker „nicht erwartet“, sich „aber erhofft“, gab Mannschaftssprecher Sven Elrich zu. Nur beim Post SV Kamp-Lintfort gab es nichts zu holen, dies hatte man jedoch im Vorhinein einkalkuliert: „Das ist ein Topteam. Völlig egal in welcher Aufstellung wir angetreten wären, die Niederlage war für uns nicht zu vermeiden“.

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Im Aufeinandertreffen mit dem Meidericher TTC 47 am Wochenende gab es den dritten Sieg. Einer der Matchwinner war Adrian Chadi: „Er wohnt mittlerweile in Konstanz am Bodensee und ist extra für das Spiel nach Schermbeck gekommen“ freut sich Sven Elrich. Und Chadis erster Saisoneinsatz war gleich von Erfolg gekrönt: Wie seine Mannschaftskollegen Ralf Kunter, Lukas Seland und Heiner Schult behauptete er sich in beiden Einzeln. Somit war es eine Win-Win-Situation: „Er freut sich, in seine alte Heimat zurückzukehren, und hat gerne mitgespielt. Für uns war es auch mega wichtig, weil unsere Nummer zwei Sebastian Kemmesies nicht spielen konnte und Adrian zwei bis drei Spiele machen muss, um nicht als Reservespieler zu gelten.“

Mit Blick auf die Auf – bzw. Abstiegspfeile könnte die bisherige Punkteausbeute im Endspurt ohnehin noch Gold wert sein. Denn Stand jetzt müsste in der Elfer-Gruppe der Siebtplatzierte noch in die Abstiegsrelegation. Ob sich daran noch etwas ändert, ist für Elrich „schwer absehbar“. Daher: „Wir wollen mindestens Sechster werden, damit wir nicht spekulieren müssen. Aber ich denke, auch als Siebter haben wir gute Chancen, drin zu bleiben.“

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