BVH Dorsten will Hybrid-Pläne umsetzen

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Der BVH Dorsten möchte noch in diesem Sommer seinen Tennenplatz zu einem Hybrid-Rasenplatz umbauen. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag erläuterten der Vorstand und Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff, dass zwischenzeitliche Irritationen zwischen dem Club und der Verwaltung ausgeräumt seien.

HOLSTERHAUSEN

, 27.03.2017, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadtverwaltung hatte zunächst wegen der Pflege des neuartigen Platzes und deren Kosten Bedenken gehabt. Bei Gesprächen zwischen dem Bürgermeister und Sportkoordinator Michael Maiß auf der einen sowie dem BVH-Vorstand und den Sponsoren des Bauprojektes auf der anderen Seite sei aber nun eine Lösung gefunden worden, erklärte BVH-Vorsitzender Uli Canovi. Nach Verrechnung der auch für die Pflege und Instandhaltung des Tennenplatzes notwendigen Mittel, die die Stadt übernehme, bliebe unterm Strich ein Betrag von 2500 Euro pro Jahr, die der BVH selbst aufbringen müsse. „Das“, so Uli Canovi, „ist machbar.“

Der Bürgermeister betonte, dass die Stadt keinerlei zusätzliche Mittel zahle. Wie bei den Kunstrasenplätzen in Dorsten werde vertraglich festgelegt, dass für Beschädigungen am Platz der Verein die Kosten trage.

Jetzt müsse das Projekt mit den Sponsoren um Hubert Tempelmann noch einmal abschließend besprochen werden. Anschließend soll mit der ausführenden Firma ein Termin für die Umbauarbeiten gesucht werden. Uli Canovis Wunsch: „Wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, könnte Mitte Mai Baubeginn sein und der Platz im September fertig sein.“

Canovi lobte Bürgermeister Tobias Stockhoff: „Er war sehr gut vorbereitet und hat die Sachlage sehr verständlich dargelegt.“ Zudem freute sich der BVH-Vorsitzende, dass Stockhoff ein aufmerksames Publikum fand und trotz des brisanten Themas nicht durch Zwischenrufe gestört wurde.

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