BSV verliert zweimal auf dieselbe Weise

Basketball

Zweimal binnen sechs Tagen hat der BSV Wulfen gegen Grevenbroich gespielt und zweimal verloren. Und beide Male fast auf die gleiche Weise.

Wulfen

, 19.12.2019, 22:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im letzten Spiel des Jahres kassierte der BSV Wulfen eine unglückliche Niederlage. Jetzt steht eine kurze Weihnachtspause an, dann beginnt schon die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Citybasket Recklinghausen am 4. Januar.

Im letzten Spiel des Jahres kassierte der BSV Wulfen eine unglückliche Niederlage. Jetzt steht eine kurze Weihnachtspause an, dann beginnt schon die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Citybasket Recklinghausen am 4. Januar. © Andreas Leistner

WBV-Pokal-Achtelfinale

BSV Wulfen - NEW Elephants Grevenbroich

87:93 (48:54)

7,8 Sekunden vor dem Ende vergaben die Wulfener am Samstag im Meisterschaftsspiel in Grevenbroich beim Stand von 79:82 die Chance auf den Ausgleich durch einen Fehlpass bei eigenem Einwurf. Am Donnerstagabend waren noch zehn Sekunden zu spielen. Wieder gab es Einwurf für Wulfen in der Nähe des Grevenbroicher Korbs. Die Chance des BSV lagen bei einem Spielstand von 87:91 zwar deutlich niederiger als Samstag, aber die Hoffnung war noch da - bis der BSV einwarf.

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Wieder war eine Elephants-Hand dazwischen, nämlich die von Jamal Smith, und der Niederländer - mit 30 Punkten der Mann des Abends auf Grevenbroicher Seite - schloss die Partie passend mit einem Dunking ab.

Noch entscheidender war allerdings der vorangegangene Wulfener Ballverlust. 15 Sekunden vor dem Ende misslang beim Stand von 87:89 der Pass von Bryant Allen auf Michael Haucke. Schon da hatte Jamal Smith den Ball abgefangen und den Amerikaner Troy Harper zum 87:91 - die Vorentscheidung.

Die sah Wulfens Sportlicher Leiter Philipp Lensing allerdings viel früher: „Ende des ersten und Anfang des zweiten Viertels haben wir viel zu viele offene Würfe zugelassen. Da hat uns Grevenbroich die entscheidenden Dreier eingeschenkt. Dem sind wir dann hinterher gelaufen.“

Aus dem Wulfener 11:0-Start wurde so bis Ende des ersten Viertels ein 20:26-Rückstand. Beim Seitenwechsel hieß es 48:54 und vor dem Schlussviertel 73:75. In den letzten zehn Minuten war dann die Chance zur Wende da. Wulfen führte vier Minuten vor dem Ende 85:83. Doch danach leistete sich der BSV zu viele Fehler.

BSV: Silic (3/1), Winck (14/1), S. Landwehr (o.E.), Allen (17/3), Ajagbe (10), Terboven, Kleinert (17/3), Haucke (18), Bellscheidt (4), Vadder (4), van Buer (o.E.), Korte (o.E.).

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