BSV Wulfen kann auch "Highscore"

Basketball

Von wegen niedrige Ergebnisse, die Regionalliga-Herren des BSV Wulfen können auch „Highscore“-Resultate liefern. Bei ihrem Sieg bei Aufsteiger DT Ronsdorf kratzten sie diesmal an der 100-Punkte-Marke – allerdings nach Verlängerung.

WULFEN

von Von Andreas Leistner

, 08.12.2013, 13:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Offensive musste Wulfen diesmal einen kleineren Durchhänger von Lukas Kazlauskas verkraften, der es auf für ihn eher magere neun Punkte brachte. Das konnte der BSV aber auf der Flügelposition gut auffangen, denn sowohl Steffen Hummelt als vor allem auch Rene Penders erwiesen sich am Samstag aus der Distanz als sehr treffsicher. Hummelt hatte am Ende 13 Punkte und drei Dreier auf seinem Konto, Penders brachte es sogar auf 19/5. So hieß es zur Pause 54:35 für den BSV und alles schien auf einen deutlichen Auswärtssieg hinauszulaufen. Doch diese Rechnung ging nicht auf. Mit Beginn des dritten Viertels schlichen sich Nachlässigkeiten ins Wulfener Spiel ein. „Da haben wir nicht mehr intensiv genug verteidigt“, ärgerte sich Maik Berger. Die komfortable Führung schmolz zunehmend zusammen und nach 40 Minuten hieß es dann 87:87. Das psychologische Moment lag damit eigentlich auf Seiten der Gastgeber, zumal Wulfen wegen Foulhöchstzahl seit der 29. Minute ohne Kazlauskas und seit der 39. Minute ohne Philipp Mazur auskommen musste. Einmal mehr konnte sich der BSV aber auf Chris Brown verlassen, der dem Wulfener Spiel nicht nur wegen seiner 29 Punkte die nötige Ruhe gab. Maik Berger freute sich: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die es trotz eines zeitweise zerfahrenen Spiels geschafft hat, dem Druck standzuhalten und zu gewinnen.“

Günther (7), Plumpe, Hummelt (13/3), Penders (19/5), Terboven, Gashi (8/2), Mazur (10), Brown (29), Geier (3/1), Kazlauskas (9), Vadder.

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