So überbrücken die Basketballer die lange Saisonpause

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Bis Mitte November ohne Spiele? Das war nichts für den BSV Wulfen II. Die Lösung war der Wolvescup.

Wulfen

, 15.10.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die 1. Regionalliga hat den Spielbetrieb als erste Liga des Westdeutschen Basketball-Verbandes bereits Ende September aufgenommen. Die übrigen Ligen sollen – wenn denn alles nach Plan läuft – erst Mitte November folgen. Um die ungewohnt lange Pause zu überbrücken, hat sich der Landesligist BSV Wulfen II etwas einfallen lassen.

Das Vorbereitungsturnier um den Wolvescup, das im vergangenen Jahr seine Premiere erlebte, wurde von einer eintägigen Version zu einer Art Sommerliga mit mehreren Spieltagen umgewandelt. „Das haben wir uns bei einem Verein aus Dortmund abgeschaut“, gibt BSV-Spielertrainer Martin Gruczyk zu.

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Die sechs teilnehmenden Mannschaften – außer dem BSV die Oberligisten Hertener Löwen II, FC Schalke 04, Marler BC, BC Langendreer und ETB SW Essen II – spielen nach dem Modus „jeder gegen jeden“ über mehrere Wochenenden jeweils über die volle Spielzeit gegeneinander.

Das half den Organisatoren sogar, als ein Corona-Verdachtsfall beim FC Schalke den Spielbetrieb kurzfristig lahmlegte. Der betreffende Spieltag wurde kurzerhand abgesagt und wird nun, da die Infektionslage wieder unbedenklich ist, an diesem Samstag nachgeholt.

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Wulfen trifft dabei um 15 Uhr in der Wittenbrink-Sporthalle (Großer Ring 73) auf den Marler BC und möchte gerne den zweiten Turniersieg landen. Nachdem sich das Gruczyk-Team zunächst Langendreer (65:71) und Herten (76:85 n.V.) knapp geschlagen geben musste, folgte am dritten Spieltag gegen Essen (67:55) der erste Sieg. Marl spielte in der vergangenen Saison noch mit Wulfen in der Landesliga und landete beim Wolvescup bislang zwei Siege und eine Niederlage.

Die Teamchemie stimmt

„Ich habe bisher noch in keinem Spiel auf Sieg gecoacht“, erzählt Martin Gruczyk. Für ihn ist es wichtiger, dass in der neuformierten Mannschaft alle Akteure ausreichend Einsatzzeit bekommen. Mit dem Ergebnis ist er bislang sehr zufrieden: „Unsere Youngster Tom Clark und Ole Wegener haben genauso gut gegriffen wie Frank Kuprella.“ Auch die Akteure, die im Kader der ersten Wulfener Mannschaft mittrainieren, lobt Gruczyk: „Jonas Brozio etwa setzt da klare Prioritäten und will auf jeden Fall Spielzeit in der Landesliga sammeln. Dasselbe gilt für Malte Klatt, Felix Landwehr oder Leo Hohmann. Die Abstimmung mit Regionalliga-Gary Johnson funktioniert da auch hervorragend.“

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