Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

BSV Wulfen findet als Team die richtige Antwort

Basketball

Im Spitzenspiel der 2. Regionalliga hat der BSV Wulfen deutlich die Oberhand behalten. Den TVE Barop schlug der BSV dabei mit den eigenen Waffen.

Wulfen

, 04.11.2018 / Lesedauer: 3 min

Der BSV Wulfen ist alleiniger Spitzenreiter der 2. Regionalliga 2. Im Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenführer TV Einigkeit Barop feierten die Wulfener am Samstagabend einen letztlich deutlichen 83:62 (41:34)-Erfolg.

2. Regionalliga 2

BSV Wulfen - TVE Barop

83:62 (41:34)

Die Baroper waren als ausgeglichenes Team ohne echten Star und deshalb als schwer ausrechenbar angekündigt worden. Das bestätigte sich zumindest im ersten Viertel. Die Dortmunder ließen den Ball laufen, sahen stets den besser positionierten Mitspieler und kamen so zu einfachen Punkten. Wulfen dagegen musste sich in den ersten zehn Minuten seine Korberfolge hart erkämpfen. Die ansonsten so gefürchteten Distanzwerfer des BSV hatten Sendepause. Bis zum Ende des ersten Viertels erzielten die Gastgeber drei Punkte von der Freiwurflinie sowie zwölf aus Korblegern und lagen mit 15:20 hinten. Barops Spielweise ging auf.

Doch Wulfens Trainer Predrag Radanovic fand die richtigen Antworten, um das Spiel seiner Mannschaft in Gang zu bringen, Die erste: Alexander Winck. Der Youngster kam im Spielaufbau zunächst als Ergänzung zum Amerikaner Bryant Allen aufs Feld, später ersetzte er ihn. Allen hatte den BSV im ersten Viertel mit seinen Punkten im Spiel gehalten, Winck tat es in der Folge, indem er seine Nebenleute in Szene setzte, höchst effektiv verteidigte und zudem mit neun Rebounds zum besten Wulfener in dieser Kategorie avancierte.

Den Bann von den Außenpositionen brach der im zweiten Viertel eingewechselte Mannschaftskapitän Kreshnik Gashi. Sein Dreier zum 20:22 (12.) bedeutete die ersten Wulfener Punkte von außerhalb der Zone unterm Baroper Korb. Gleich darauf ließ Gashi dann ebenfalls per Dreier die erste Wulfener Führung folgen.

Jetzt drehten auch die anderen Distanz-Spezialisten des BSV auf. Marcel Gorontzi und Steffen Piechotta stellten die Gäste-Verteidigung fortan vor kaum noch lösbare Probleme. Zur Pause hatte Wulfen sich eine 41:34-Führung erspielt, die nach dem Seitenwechsel schnell auf 46:34 anwuchs. Barop verkürzte den Rückstand zwischenzeitlich wiederholt, doch immer hatten Wulfens Dreierschützen die passende Antwort. Ins Schlussviertel gingen die Gastgeber mit einer 65:51-Führung, die weiter Punkt um Punkt anwuchs.

Barops Trainer Dariusz Domanski ärgerte sich nach Spielende, dass sein Team seine übliche Spielweise schon im zweiten Viertel verlassen habe: „Das war nicht das, was ich mir vorstelle und was uns die vergangenen Jahre ausgezeichnet hat. Das habe ich meinen Leistungsträgern auch gesagt.“

Sein Wulfener Pendant Predrag Radanovic war seinerseits zufrieden, dass sein Team es in der Verteidigung vor allem verstanden habe, Barops Spielgestalter Popovic in seiner Wirkung einzugrenzen: „Das war eine gute Teamleistung.“

BSV: Paschke (9/1), Winck (7, 9 Rebounds), Brinkschulte, M. Gorontzi (17/5), Allen (14), Gashi (9/3), Terboven (1), Juskovic (2), Dreißig, Vadder (6), van Buer, Piechotta (18/1).

Lesen Sie jetzt