Fridays for Future mal anders - BG Dorsten muss in Hagen früher ran

Basketball

Freitagsspiele schmecken den Regionalliga-Herren der BG Dorsten nicht. Doch wer bei der BG Hagen antreten muss, der kommt um den Freitagstermin nicht herum.

Dorsten

, 24.10.2019, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fridays for Future mal anders - BG Dorsten muss in Hagen früher ran

Schon am Freitagabend bestreiten die Regionalliga-Herren der BG Dorsten ihr nächstes Auswärtsspiel. Sie müssen zur BG Hagen. © Joachim Lücke

1. Regionalliga West

BG Hagen - BG Dorsten

Fr. 20.15, Otto-Densch-Halle, Selbecker Str. 75, 58091 Hagen-Eilpe.

Die Partie beim Tabellenneunten stuft Dorstens Trainer Franjo Lukenda allerdings nicht nur wegen des Spieltermins als ausgesprochen schwer ein: „Vom neunten Tabellenplatz der Hagener darf man sich nicht täuschen lassen. Die BG ist sehr viel besser als dieser Platz.“

Das Aufbauduo Sören Fritze/Yannick Opitz hält der Dorstener Trainer für eines der besten der Liga. Auch Center Alex Kortenbreer gehöre auf seiner Position zu den Topleuten. Und dann sind da noch die beiden routinierten Importspieler der Hagener. „Der Litauer Vytautas Nedzinskas spielt eine richtig starke Saison“, weiß Franjo Lukenda. 96 Prozent von der Freiwurflinie und fast 50 aus der Dreier-Distanz machen den 32-Jährigen zu einem der gefährlichsten Akteure der Gastgeber.

Ligons ist besonders motiviert

Noch ein wenige erfahrener ist mit seinen 35 Jahren der Amerikaner Marcus Ligons, der in seiner langen Karriere auch schon zweimal bei der BG Dorsten vor Anker ging. „Deshalb“, so Franjo Lukenda, „ist er gegen uns immer noch ein bisschen motivierter als gegen andere Teams.“

Allerdings drücken die Hagener auch Probleme. Sören Fritze ist angeschlagen, Aufbauspieler Tobias Wegmann fällt mit einem Kreuzbandriss bis Saisonende aus, und 2,06-m-Mann Daniel Zdravevski war zuletzt nach einer Schiedsrichter-Beleidigung gesperrt.

Das ist für Franjo Lukenda aber nicht der Schlüssel zum Sieg – der liegt in der eigenen Spielweise: „Wir dürfen uns nicht wieder auf einen Wurfwettbewerb wie gegen Recklinghausen einlassen. Wir müssen defensiv besser agieren, den Gegner bei 70 Punkten halten. Dann machen wir schon unsere 80 und werden gewinnen.“

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