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BG Dorsten macht zuviele Fehler

Basketball

Die Befürchtung Franjo Lukendas, dass die Winterpause seinem Team nicht guttun würde, ist eingetreten. Die BG Dorsten präsentierte sich gegen die BG Hagen weitab von der Form der Vorrunde.

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 06.01.2019 / Lesedauer: 3 min
BG Dorsten macht zuviele Fehler

Mike Nwabuzor (M.) war mit 27 Punkten zwar erneut Dorstens erfolgreichster Werfer. Doch hier wird er von Hagens Semir Albinovic (r.) geblockt. © Ralf Pieper

1. Regionalliga West

BG Dorsten - BG Hagen

69:79 (28:46)

Die Gastgeber präsentierten sich in der ersten Halbzeit wie in einer mittelmäßigen Trainingseinheit. Das Lukenda-Team agierte ohne Elan und Mumm und vor allem ohne Konzentration. Eine solche Masse an Fehlern haben die Dorstener vor eigenem Publikum so noch nicht gezeigt. Oft standen sie bei der Ballannahme im Aus, reagierten zu spät, wenn sie angespielt wurden und viele Male landeten die Pässe nicht beim Mitspieler. Die Trefferquote pendelte sich jenseits von Gut und Böse ein und die Zahl der Airballs ohne jede Ringberührung durchbrach spielend die Schmerzgrenze. Zudem versperrte die bewegliche und aggressive Hagener Defense sehr effektiv den Weg zum Korb, sodass Einzelaktionen schnell ein Ende fanden.

So etwas kann durchaus einmal passieren und wäre durch eine ordentliche Defense auszugleichen gewesen. Doch auch in den Abwehraktionen dominierte die Langsamkeit und Hagen hatte nach Fehlwürfen fast immer einen zweiten und oft genug auch noch einen dritten Versuch.

Die Anzeigetafel bot somit ein genaues Abbild dessen, was sich auf dem Feld abspielte. Die BG Hagen nahm alle Einladungen der Gastgeber an und führte nach etwas mehr als drei Minuten schon mit 10:0, bevor Nderim Pelaj zwei Freiwürfe verwandelte. Die BG Dorsten erwachte nur sporadisch aus ihrer Lethargie. Die 8:0-Serie zum 10:15 hätte auf die Mannschaft noch im Dezember wie ein Aufputschmittel gewirkt, doch am Samstag war sie nur ein schnell verloderndes Strohfeuer.

Der Tabellenvierte, angeführt von einem fast fehlerlos spielenden Marcus Ligons, brauchte nicht einmal an seine Grenzen zu gehen. Es reichte, die Fehler der BG auszunutzen. Die Hagener führten nach dem ersten Viertel 28:14. Und da die BG auch im zweiten Abschnitt nicht die Kurve bekam, gingen die Gäste mit einem sehr komfortablen 46:28 in die zweite Halbzeit.

Diese schwere Bürde schien nach dem Seitenwechsel nun doch eine Motivation für die Dorstener zu sein. Auch wenn ihr Spiel nicht komplett fehlerfrei war, stimmte doch die Einstellung. Nach fünf Minuten betrug der Rückstand nur noch acht Punkte (42:50), und beim 48:54 war das Spiel wieder offen.

Das 52:60 (30.) machte Hoffnung auf eine Wende, aber daraus wurde nichts. Die Hagener hatten sich durch die Dorstener Aufholjagd nicht nervös machen lassen und spielten besonnen ihren Stiefel runter. Es gab sogar Zeit für Kabinettstückchen, wie Alexander Kortenbreers Alley-Hoop zum 58:69 (36.). Dorsten ließ indes weiterhin viele gute Chancen liegen und brockte sich somit selber die zweite Heimniederlage der Saison ein.

BG: Nwabuzor (27/2), Pelaj (15/3), Penders (9/3), Paskov (11/2), Altekruse, Köhler (4), Budde, Hohmann (o.E.), Bakoa (o.E.), Peters (3/1), Voca.

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