BG Dorsten kommt weiter, ohne zu glänzen

Basketball

Die BG Dorsten hat das Viertelfinale des WBV-Pokals erreicht. Viel Glanz hat der Regionalligist beim Landesligisten Mettmann aber nicht versprüht.

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 21.12.2018 / Lesedauer: 2 min
BG Dorsten kommt weiter, ohne zu glänzen

Ljuben Paskov (l.) kam in Mettmann lediglich im ersten und letzten Viertel zum Einsatz. © Joachim Lücke

WBV-Pokal-Achtelfinale

Mettmann Sport - BG

66:91

Trainer Franjo Lukenda hat den achten Sieg in Folge nicht besonders genossen. Sein Team dominierte nicht so, wie er das wollte, er hatte dafür aber eine Erklärung: „Mettmann hat eine richtig gute Mannschaft, gute Spieler und einen guten Coach. Die werden auch in der Oberliga oben mitspielen, und ich glaube, dass wir Mettmann mittelfristig in der 2. Regionalliga sehen werden.“

In Dorstens Starting Five standen wie angekündigt mit Andreas Altekruse, Jonas Peters und Arbnor Voca drei junge Spieler. Die mussten sich erst einmal in ihre neue Rolle einfinden, denn immerhin fehlten mit Mike Nwabuzor und Gerrit Budde zwei Akteure, die sie hätten leiten können. Lukenda leistet sich dann auch noch den Luxus, Ljuben Paskov nach fünf Minuten aus dem Spiel zu nehmen und ihn erst im Schlussviertel wieder zu bringen.

Zudem vergaß er auch noch den Spielbericht in Mettmann, sodass er keine Informationen über Viertelergebnisse und Punkteverteilung hatte. Zwei Dinge blieben ihm aber in Erinnerung. Zum einen waren Rene Penders und Willy Köhler die Topscorer, Zum anderen verlor die BG das dritte Viertel mit zehn Punkten: „Wir sind eine Mannschaft, die immer mit hoher Intensität spielen muss. Tun wir das nicht, machen wir Fehler.“ Und die kann auch ein Landesliga-Spitzenreiter nutzen. Ljuben Paskov sorgte aber dann wieder für Ordnung.

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