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BG Dorsten kann gegen Leverkusen experimentieren

Basketball

Die BG Dorsten führte gegen Leverkusen nach dem ersten Viertel mit 33:11. Trainer Franjo Lukenda nutzte den Rest der Zeit zu vielen Experimenten

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 20.01.2019 / Lesedauer: 3 min
BG Dorsten kann gegen Leverkusen experimentieren

Mike Nwabuzor (M.) und seine Mitspieler mussten am Samstag gegen Aufsteiger Leverkusen nicht alles zeigen und siegten doch ungefährdet. © Ralf Pieper

Nach zwei Niederlagen hat die BG Dorsten wieder einen Erfolg gelandet. Der Sieg über Fast Break Leverkusen stand schon nach dem ersten Viertel fest, anschließend experimentierten die Gastgeber lieber, als einen Kantersieg einzufahren.

1. Regionalliga West

BG - Fast-Break Leverkusen

79:66 (48:23)

Wenn eine Mannschaft, die voll motiviert ist, auf ein Team trifft, bei dem nichts zusammenläuft, nimmt ein Ergebnis schnell drastische Formen an. So war es auch am Samstagabend. Die BG Dorsten wollte sich für die letzten beiden Niederlagen rehabilitieren und setzte Leverkusen von Beginn an unter Druck.

Durch eine sehr effektive Defense kamen die Dorstener sehr oft in Ballbesitz und trafen vorne nach Belieben. Nderim Pelaj setzte in den ersten zehn Minuten vier Dreier, Willy Köhler traf blind aus der Halbdistanz und auch die Anderen leisteten sich nur selten einen Fehlwurf.

Es war aber nicht nur die gute Verteidigungsarbeit, die den Leverkusener Score sehr niedrig hielt. Die Gäste hatten zwar einige schöne Spielzüge auf Lager, doch in den Korb ging der Ball so gut wie nie. Die Korbleger fielen nicht, und etliche Distanzwürfe verendeten als Airballs.

So lagen die Dorstener nach dem ersten Viertel mit 33:11 in Führung. BG-Trainer Franjo Lukenda nutzte die Gelegenheit, nun die Jugendspieler einzusetzen und verschaffte auch allen anderen aus dem zweiten Glied etliche Spielminuten. Das war nun alles nicht mehr ganz so schön, doch da Leverkusen nicht besser wurde, bauten die Gastgeber den Vorsprung bis zur Pause auf 48:23 aus.

Lukenda macht auch im dritten Abschnitt nur wenig Anstalten, von seinem Wechselspiel abzuweichen. Das hatte auf das Ergebnis keine Auswirkungen, auch wenn Leverkusen das Viertel mit 18:17 gewann

Doch als dann der Trainer wieder seine Starting-Five aufs Feld schickte, blieb der Effekt, den sich das Publikum gewünscht hatte, aus. Im Gefühl des sicheren Sieges fehlte den Dorstenern nun die nötige Konzentration, um das Spiel zu beherrschen.

Auf der anderen Seite wollten die Leverkusener nun zumindest zehn Minuten lang zeigen, dass sie nicht zu Unrecht in der 1. Regionalliga spielen. Auch wenn die Gäste nicht mehr gewinnen konnten, wollten sie den Rückstand so weit wie möglich verkürzen, und das gelang ihnen mit 25:14 auch.

BG: Nwabuzor (12), Pelaj (22/6), Penders (5/1), Paskov (12), Altekruse (1), Köhler (14), Budde (5), Hohmann, Bakoa, Peters (5/1), Voca (3).

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