BG Dorsten hat mehrere Pokal-Serientäter

dzBasketball

In Sachen WBV-Pokalsieg gibt es bei der BG Dorsten gleich mehrere Wiederholgstäter.

Dorsten

, 20.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Für die BG Dorsten war es der erste Pokalsieg seit 37 Jahren. Beim ersten − 1982 gegen den TuS Herten − war noch keiner der aktuellen BG-Spieler geboren. Trotzdem gibt es im Dorstener Kader gleich drei Akteure, für die der Gewinn des WBV-Pokals kein Neuland ist.

Rekordhalter ist Aufbauspieler Romeo Bakoa. Schon viermal hat der 31-Jährige die Trophäe in Händen halten dürfen, und das mit vier verschiedenen Vereinen. Los ging es 2007 mit den VfL AstroStars Bochum, 2010 folgte der Pokalsieg mit dem BSV Wulfen, 2013 gehörte Bakoa zur Pokalsiegermannschaft des UBC Münster, und jetzt triumphierte er mit der BG Dorsten.

BG Dorsten hat mehrere Pokal-Serientäter

Jonas Peters feierte schon 2015 mit dem FC Schalke 04 den WBV-Pokalgewinn. © Privat

Für ihn nimmt dieser vierte Erfolg einen besonderen Platz ein: „Wir haben ihn mit einem Team geholt, von dem das vor der Saison niemand erwartet hätte. Außerdem spielen einige Routiniers um die 30 bei uns, die ich schon seit vielen Jahren kenne und die den Pokal noch nie gewonnen hatten. Deshalb war es jetzt tewas ganz Besonderes für mich, mit ihnen zusammen zu gewinnen.“ Von der Teamchemie her seien die Erfolge mit Dorsten und Münster ganz weit vorne, am emotionalsten sei dagegen der Triumph mit dem BSV Wulfen gewesen: „Dort habe ich meine ersten Profi-Jahre gespielt. Außerdem sind wir im selben Jahr auch aufgestiegen.“

Mit der letzten Aktion den Sieg gesichert

Mit dabei war 2010 auch Bakoas heutiger Teamkollege Rene Penders. Er bringt es damit genau wie Jonas Peters, der 2015 schon mit dem FC Schalke 04 gewann, auf zwei Pokalsiege. Aus dem Finale gegen Citybasket Recklinghausen sind ihm vor allem die dramatischen Schlussssekunden in Erinnerung geblieben: „Damals haben wir erst durch die allerletzte Aktion, einen Block von Ryon Howard gegen Cham Korbi, gewonnen. Das war natürlich diesmal nach unserem klaren Hinspielerfolg anders.“ Doch die Freude über den Pokalsieg, die sei in beiden Fällen gleich groß gewesen: „Ein geiles Gefühl!“

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