Beim SV Dorsten- Hardt II will Thomas Kreuz nichts dem Zufall überlassen

dzFußball

Der ehemalige Erfolgstrainer des SV Altendorf hat zur neuen Saison den SV Dorsten-Hardt II übernommen. Mit dem Team will er eine gute Rolle in einer schwierigen B-Kreisliga spielen.

Hardt

, 06.08.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zehn lange Jahre war Thomas Kreuz Trainer des Fußballvereins SV Altendorf. Unter seiner Ägide stieg der Verein 2018 nicht nur zum ersten Mal in die Kreisliga A auf, sondern sorgte zudem bei der Hallenstadtmeisterschaft 2019 für die große Sensation. Zur kommenden Saison hat er den SV Dorsten-Hardt II in der Kreisliga B übernommen. Mit dem Team hat er so einiges vor.

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„Wir wollen versuchen, uns im oberen Drittel der Tabelle anzusiedeln“, sagt Kreuz. Das Potenzial hat die Mannschaft. Auf jeden Fall will die Reserve des Landesligisten besser als Platz 13 in der vergangenen Saison abschneiden. „Wir dürfen nicht unten reinrutschen“, so der neue Trainer.

Das könnte ein schwieriges Unterfangen werden. Wahrscheinlich ist, dass die Hardter in der Kreisliga B 2 bleiben werden. 14 Teams sollen laut dem Vorsitzenden des Kreisfußball-Ausschusses, Andreas Mermann, in die Kreisliga B 2 eingegliedert werden. Nach der Saison sollen die vier Recklinghäuser B-Kreisligen auf drei reduziert werden. Es dürfte also ein vermehrter Abstieg warten.

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In der Liga dürften zudem Schwergewichte wie der TSV Marl-Hüls, der SV Altendorf, Kreuz‘ alter Verein, der SuS Hervest oder der SuS Polsum warten. Auch GW Barkenberg wird wohl Teil der Liga sein. Acht ersten Mannschaften sollen sechs Reserven gegenüber stehen.

SV Hardt II hat eine super Trainingsbeteiligung

„Leicht wird es nicht“, sagt Kreuz deshalb. Was ihn positiv stimmt, ist die Trainingsbeteiligung seines Teams. „Wir hatten noch nie weniger als 18 Mann beim Training. Meist sind wir über 20.“ Seine Ideen kann der Trainer so schnell vermitteln – und das sind einige.

„Ich bin ein Trainer, der nichts dem Zufall überlassen will“, sagt Kreuz. Das bedeutet: Jeder Einwurf wird durchstrukturiert, für jede Ecke möchte er eine Variante haben. Das Team involviert der Trainer in seine Ideen. „Auch die Spieler dürfen Anregungen dazu bringen.“

Bevor das erste Testspiel stattfindet (Sonntag, 15 Uhr, gegen Viktoria Resse II) traf sich die Hardter Reserve zu einem internen Spiel. „Wir haben den ganzen vergangenen Samstag genutzt, um das Spielsystem einzuführen“, sagt Kreuz. Was ihn sah, freute ihn. „Die grobe Richtung stimmt.“

„Das Team ist stabil genug!“

Bis alles reibungslos funktioniert, werde das Team aber noch ein halbes Jahr brauchen. Auf der einen Seite muss der SV Hardt II Kreuz‘ Ideen verinnerlichen. Auf der anderen Seite müssen gerade die A-Jugendlichen den Seniorenfußball kennenlernen. Ein halbes Jahr, das am Ende in der Abrechnung fehlen könnte. Doch Kreuz ist überzeugt: „Wir können kicken. Das Team ist stabil genug!“

Neuzugänge hat der Trainer – neben de A-Jugendlichen, die hoch gekommen sind – zwei mitgebracht. Vom VfB Kirchhellen wechselt Torwart Martin Müller zur Hardter Reserve, vom SV Altendorf kommt Linksverteidiger Mark Schneider.

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