Beim BSV Wulfen schließt sich für Felix Spieker der Kreis

dzBasketball

Er hat das Basketballspielen in Wulfen begonnen. Jetzt kehrt Felix Spieker mit Waltrop zum BSV zurück. Wohl zum letzten Mal.

Wulfen

, 15.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Anfang der Saison sah sich Felix Spieker in der Gesamtschulhalle das Spiel des BSV Wulfen gegen Barop an. Er sah viele bekannte Gesichter. Schließlich hat der 30-Jährige selber genau hier das Basketballspielen gelernt. „Dass ich noch mal als Spieler hier auflaufen würde, war da noch nicht abzusehen“, sagt er. Doch genau das geschieht am Samstagabend, wenn der BSV gegen Waltrop antritt.

Dabei hatte Spieker, der bis zu seiner Hochzeit Werner hieß, in den vergangenen drei Jahren gar keinen Basketball mehr angefasst. Familie und Beruf gingen vor. Ein bisschen Training bei der dritten Mannschaft von Citybasket Recklinghausen, das war‘s. Bis Stefan Fürst anrief. Der Waltroper, mit dem Felix Spieker in der 2. Liga Pro B zusammen für Citybaskets Erste gespielt hatte, fragte, ob er sich vorstellen könne, den abstiegsbedrohten Waltropern zu helfen. „Und dann hat Fürsti so lange gebohrt, bis ich mich bis zum Saisonende habe überreden lassen“, erzählt Spieker.

Und seitdem läuft‘s bei Waltrop. Zum Rückrundenstart gab es noch zwei knappe Niederlagen, danach folgten fünf Siege in Serie. Nicht zu unrecht hofft Felix Spieker deshalb: „Vielleicht können wir Wulfen ja ein bisschen ärgern.“

Für ihn ist es nicht das erste Spiel gegen seinen Ex-Club. 2007 zog es ihn vom BSV zur BG Dorsten. Drei Jahre später wechselte er zu den Schwelmer Baskets und ein weiteres Jahr später zu Citybasket Recklinghausen. Von der 2. Regionalliga bis in die 2. Bundesliga führte ihn sein Weg und zwischendurch immer wieder auch nach Wulfen. Doch die Partie mit Waltrop dürfte sein letztes Gastspiel beim BSV sein: „Ende der Saison hänge ich die Schuhe wieder an den Nagel. Deshalb ist es schön, noch mal hier in der Gesamtschule zu spielen. Da schließt sich ein Kreis.“

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