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Zwei Jahre stand Bartosz Maslon für den VfB Kirchhellen an der Seitenlinie. In der nächsten Saison verlässt er den VfB Richtung Wattenscheid. Wie es ihm damit geht, verrät er im Interview.

von Alexander Große-Beck

Kirchhellen

, 18.05.2019 / Lesedauer: 4 min

Seit zwei Jahren stehen Cheftrainer Bartosz Maslon und sein Co Michael Terwellen für den VfB Kirchhellen an der Seitenlinie, und das durchaus erfolgreich. Im letzten Jahr verpasste der VfB den Aufstieg in die Bezirksliga um Haaresbreite. Jetzt liegt das Team auf Meisterschaftskurs in der Kreisliga A. Diese Spitzenleistung weckt Begehrlichkeiten, Bartosz Maslon wird den VfB zur kommenden Saison verlassen und bei der SG Wattenscheid die U19 übernehmen sowie in der ersten Mannschaft als Co-Trainer fungieren.

Die SG Wattenscheid 09 ist ja kein unbekannter Verein für dich. Du hast selbst dort in der ersten Mannschaft gespielt und die U13 trainiert. Wie kam der Kontakt zustande?
Mein Sohn spielt dort in der F-Jugend. So ist man immer mal wieder da und unterhält sich mit alten Weggefährten. Irgendwann kamen der Jugendleiter und der sportliche Leiter auf mich zu und haben gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, die U19 zu übernehmen. Wichtig ist, dass ich mich weiter entwickele und bei der ersten Mannschaft Erfahrungen sammeln kann. Das hat mich letztlich überzeugt.

Kult-Trainer Peter Neururer ist neuer sportlicher Leiter bei der SGW. Hast du persönlich schon Gespräche mit ihm geführt?

Peter Neururer und ich haben uns kurz unterhalten und vorgestellt. Peter weiß von meiner Person, wir haben uns kennengelernt. Jetzt wird es Zeit, dass wir das alles intensivieren.

Was sind deine persönlichen Ziele als Trainer der U19 und Co-Trainer der 1. Mannschaft in Wattenscheid?

Für mich gibt es immer nur das Maximum. Bei mir gibt es keine halben Sachen. Ich will immer gewinnen, will immer nach oben. Es gibt keine Grenzen für mich.

Also möchtest du Wattenscheid als „Sprungbrett“ für deine Trainerkarierre benutzen?

Der Trainer der ersten Mannschaft dort macht so eine tolle Arbeit. Jetzt zu sagen, dass ich die erste Mannschaft übernehmen möchte, das wäre natürlich unverschämt. Aber ich habe auf jeden Fall das Ziel, soweit wie möglich nach oben zu kommen. Ob es die Regionalliga ist, ob es eine Verbands- oder Oberligamannschaft ist, das sei dahingestellt. Ich will nach oben. Und ich gebe alles dafür. Fußball ist meine Passion und mein Leben.

Wäre es ein wahrgewordener Traum für dich, wenn du die SGW irgendwann als Cheftrainer betreust?

Natürlich wäre das ein Traum, so einen Verein irgendwann zu trainieren. Wattenscheid ist ein großer Verein. Ich muss erst einmal mit Leistung überzeugen. Was dann passiert, liegt in Gottes Hand und in den Händen der Verantwortlichen von Wattenscheid.


Was sind die Ziele des Traditionsklubs? Muss es nicht die Ambition eines solchen Vereins sein, wieder in einer der drei Profiligen mitzumischen?
Ich hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen darf, dem Verein irgendwann zu seinem alten Glanz zurückfinden zu lassen. Wattenscheid ist ein Verein mit Tradition. Natürlich muss es das Ziel eines solchen Vereins sein, sich oben festzubeißen. Die Jugendarbeit sollte dabei Priorität sein. Wattenscheid war und ist eine Talentschmiede. Wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann, dann werde ich es machen. Egal was der Verein von mir möchte, ich würde alles geben. Ob es die A-Jugend ist, ob es die F-Jugend ist, das ist mir völlig egal. Der Verein liegt mir am Herzen.


Ist der Trainerberuf dein Traum?

Auf jeden Fall. Ich muss sagen, dass ich in meiner Laufbahn so viele tolle Trainer kennengelernt habe. Das Trainerdasein ist genau mein Ding. Ich liebe es, Jugendliche, Kinder und auch Senioren zu verbessern.

Angenommen, du dürftest jemanden aus Kirchhellen nach Wattenscheid mitnehmen. An wen müsstest du dann denken?

Erst einmal würde ich Michael Terwellen, meinen Co-Trainer, mitnehmen. Er ist für mich unverzichtbar und ein super Typ. Als Trainer hat er sich großartig entwickelt und ich traue ihm sehr viel zu. Das ist mein Plan: Ihn irgendwann mal zu mir zu holen. Es hat sich zwischen uns eine Freundschaft entwickelt, ich vertraue ihm blind. Wenn ich es mir aussuchen könnte wären es Max Bertlich, Fabi Mohs und Julian Thimm. Wer mich in letzter Zeit aber auch sehr überzeugt hat, ist Max Stratmann (A-Jugend Spieler Anm. d. Red.).

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