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Auf den SV Schermbeck wartet der Westfalenpokal – Klimczok beschenkt sich zum Geburtstag

dzFußball: Oberliga

Der Oberligist SV Schermbeck gewann sein letztes Spiel in der Saison 2018/19 verdient mit 1:0 gegen den TuS Erndtebrück. Marek Klimczok entschied die Partie mit einem Traumtor.

von Niklas Berkel

Schermbeck

, 24.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Der SV Schermbeck gewann sein letztes Spiel in der Fußball-Oberliga in der Saison 2018/19 mit 1:0 gegen den TuS Erndtebrück knapp, aber verdient. Ein frühes Tor reichte den Gastgebern letztendlich. Die erste Oberliga-Spielzeit seit dem Aufstieg im vergangenen Jahr beendete der SVS ganz ohne Abstiegssorgen und mit 45 Punkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.

Oberliga Westfalen

SVS - TuS Erndtebrück

1:0 (1:0)

Es dauerte drei Minuten. Da war das Spiel entschieden. Schermbecks Routinier Marek Klimczok setzte aus 18 Metern zum Schuss an − und traf einen Tag vor seinem 40. Geburtstag direkt in den Winkel. „Ein absolutes Traumtor von Marek“, lobte sein Trainer Thomas Falkowski.

Die Schermbecker wollten sich unbedingt mit einem Sieg aus der Saison verabschieden − auch deshalb, weil der Sieg den sicheren Einzug in den Westfalenpokal bedeutete. Dementsprechend traten die Gastgeber auf. Früh setzten sie die spielstarken Erndtebrücker unter Druck; die damit Probleme hatten. „Wir waren sehr aggressiv in den Zweikämpfen, das hat mir gut gefallen“, sagte Trainer Falkowski.

Schröter verpasst, das Spiel zu entscheiden

Einziges Manko war, dass der SVS das Spiel nicht früher entschied. So hatten die Gäste nach 65 Minuten die große Chance zum Ausgleich, trafen aber nur die Latte. Doch auch Marc Schröter machte es auf der anderen Seite in den kommenden zehn Minuten nicht besser. „Marc muss das 2:0 machen mit einer seiner beiden Riesendinger“, sagte Falkowski.

So blieb das Spiel bis zum Ende offen. Und der SV Schermbeck musste bangen. Um die drei Punkte. Und den Westfalenpokal. Denn Erndtebrück bekam in der 90. Minute einen Standard zugesprochen, alle liefen nach vorne. „Da ging es noch mal heiß her“, gestand Falkowski ein.

Der Sieg war das "I-Tüpfelchen"

Zwar konnte sein Elf den verteidigen, doch zwei Minuten später sah sich die Schermbecker Abwehr einer weiteren Standardsituation ausgesetzt. Doch auch diesmal verteidigten die Schermbeck diszipliniert und ließen nichts mehr anbrennen. „Wir haben eine super Saison als Aufsteiger gespielt und konnten mit dem Sieg heute das I-Tüpfelchen setzen, indem wir in den Westfalenpokal gekommen sind“, resümierte Falkowski.

SVS: Krückemeier; Mule-Ewald, Klimczok (90. Goeke), Zugcic, Rudolph, Milaszewski (63. Schröter), Grumann (78. Grodzik), Hodzic, Habitz, Rudolph, Niewerth

Tore: 1:0 Klimczok (3.)

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