Westfalenligist Wacker Obercastrop kann beim Bezirksligisten Roj nicht gewinnen

dzFußball-Testspiel

Die Westfalenliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop haben am Dienstag (4. August) beim Bezirksligisten FC Roj am Dortmunder Fredenbaum getestet. Torreich war es, aber es gab keinen Sieg.

Obercastrop

, 05.08.2020, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem 7:2-Testpielsieg gegen Phönix Bochum am Sonntag hatte der Fußball-Westfalenligist SV Wacker Obercastrop beim ambitionierten Bezirksligisten FC Roj eine bedeutend härtere Aufgabe vor der Brust. Die Dortmunder sind von der Bezirksliga Gruppe 8 in die Staffel 9 gewechselt und werden gleich zum Saisonstart drei Castrop-Rauxeler Festspielwochen feiern. Am 6. September spielt zunächst die Spvg Schwerin im „Roj-Stadion“, die Spieltage danach werden die SG Castrop und der Aufsteiger FC Castrop-Rauxel den neuen Klub kennenlernen.

Der Schweriner Trainer Dennis Hasecke hat die Gelegenheit genutzt, dem Spiel gegen Obercastrop beizuwohnen. Hasecke war von dem 4:4 (1:2) auch beeindruckt: „Ein gutes Spiel, eine gute Mannschaft, ich habe viel gesehen.“ Zuerst ging Wacker durch Bastian Fritsch mit 1:0 in Führung, dann setzte Yunus Dogan Göleli zum Ausgleich seinen ersten Nadelstich. Der Junge, das wusste Dennis Hasecke auch, kam aus der A-Jugend des VfB Waltrop und der erzielte schließlich zwei weitere Tore. Aber erstmal war Sascha Schröder dran, der das 2:1 nach einer halben Stunde schoss.

Ricke setzt den Schlusspunkt

Die Gastgeber ließen nicht locker, kamen in der 52. Minute zum 2:2. Marc Schröter stellte auf 3:2 (55.). Ein Elfmeter (60.) und das dritte Tor von Göleli (62.) drehten wieder die Partie. Bis Sven Ricke dann noch das 4:4 (71.) sicherte. Alles in allem war das wieder ein guter Test für die Wackeraner. So sagte Trainer Aytac Uzunoglu: „Roj war eine sehr, sehr gute Bezirksliga-Mannschaft, aber wir als künftiger Westfalenligist müssen da besser aussehen. 60 Minuten lang gefielen mir nicht, erst danach haben wir aufgedreht, wie ich mir das vorstelle.“ Und weiter: „Wir sind noch früh in der Vorbereitung und haben noch viel Arbeit vor uns.“

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