Wacker Obercastrop kocht Resse weich und siegt mit 5:0

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Fast eine Halbzeit hat der SV Wacker Obercastrop (3.) gebraucht, dann war Viktoria Resse (16.) weich gekocht. Drei späte Tore vor der Pause und zwei im zweiten Durchgang reichten dafür.

Obercastrop

, 08.09.2019, 20:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu hatte vor der Partie in Gelsenkirchen gewarnt und sah sich auch bestätigt: „Die haben in der ersten halben Stunde intensiv gegen uns gearbeitet und hinten kompakt gestanden.“ Elvis Shala war dann einmal mehr der Knotenlöser. Nach einer Kombination mit Sven Ricke schoss der Torjäger das wichtige 1:0 (39.).

Castroper mit breiter Brust

Jetzt war Resse geliefert. Nur zwei Minuten später sorgte Julian Ucles Martinez für das 2:0 (41.), das ihm Kevin Pflanz aufgelegt hatte. Die Obercastroper, die ja nach dem 2:0 im Derbysieg gegen Frohlinde mit breiter Brust auflaufen konnten, hatten ihren Torhunger noch nicht gestillt. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+1.) sorgte Sven Ricke für das dritte Tor. Shala hatte sich dabei für die Vorlage zum 1:0 bei seinem Kollegen mit einer ähnlichen Vorlage bedankt.

Gute Laune bei den mitgereisten Wacker-Anhängern zur Pause, die ihr Team nach diesem Spieltag hinter dem Kirchhörder SC (1.) und der Legat-Truppe des TuS Bövinghausen auf dem dritten Platz der Tabelle bewundern können. Dort wo viele Insider die Formation aus der Erin-Kampfbahn schon vor der Saison eingestuft hatten. Der Auftritt am Sonntag wird in dieser Form also nicht der letzte gewesen sein. Die Qualität im Kader macht den hohen Maßstab aus.

Doppelwechsel sorgt für frischen Wind

Denn auch auf der Bank sind die Wackeraner bestens besetzt. Coach Uzunoglu sorgte mit einem Doppelwechsel in der 61. Minute für frischen Wind. Serhat Can kam für Kevin Pflanz, Robin Franke ersetzte Nico Brehm. Und beide sorgten für das 4:0 (68.). Franke bereitete über die linke Seite vor, Can nutzte in der Mitte den Querpass zum Tor.

Die Hausherren konnten auf ihrem weitläufigen Platz mit Leichtathletik-Laufbahnen nur staunend hinterherlaufen. Das ging von der Gäste-Seite einfach zu schnell. Und die hatten noch nicht genug. Sven Ricken haute die Kugel mit Vollspann zum 5:0 eine Viertelstunde vor Schluss in den Winkel. Trainer Aytac Uzunoglu sagte hinterher: „Wenn ich mit dem Anfang in der ersten Halbzeit, der an einen lauen Sommerkick erinnerte auch nicht ganz zufrieden war, konnte man zum Schluss nicht meckern.“

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