Wacker Obercastrop kann eine Rechnung begleichen, Frohlinde spielt schon am Samstag

dzFußball-Landesliga

Der SV Wacker Obercastrop kann in der Fußball-Landesliga zum Start in die zweite Serie personell aus dem Vollen schöpfen, der FC Frohlinde pfeift aus dem letzten Loch.

Castrop-Rauxel

, 13.12.2019, 17:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mehr Selbstvertrauen ist kaum möglich: Mit 40 Punkten und neun Zählern Vorsprung auf den TuS Bövinghausen (2.) führen die Kicker von Wacker Obercastrop das Landesliga-Feld an. Zum Beginn der Rückrunde am Sonntag, 14. Dezember, kommt dazu mit der Spvg Horsthausen (12.) ein Gegner, der zum Saisonstart den Wackeranern keinen Punkt abgab und alle drei Zähler durch ein glückliches 1:0 in Herne behielt.

W. O‘castrop - Spvg Horsth.

(So, 15, Karlstraße)

Nach drei Spielen hatte das Team von Trainer Aytac Uzunoglu erst drei Punkte eingespielt. Doch bevor dies Kritiker auf den Plan rief, startete der mittlerweile souveräne Spitzenreiter eine Siegesserie der besonderen Art. 13 Siege sowie ein Unentschieden katapultierte das Team aus der Erin-Kampfbahn nach ganz oben. Ob das am Saison-Ende auch Bestand hat, ist noch nicht sicher. Aktuell scheint es aber nicht unmöglich.

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Allerdings bleibt Coach Uzunoglu auch bei diesem positiven Tabellen-Bild der Mahner. In seinem Statement vor dem Spiel am 3. Advent erinnerte er an das Hinspiel: „Da sind wir auf eine extrem einstatzfreudige Mannschaft gestoßen, die uns durch eine körperbetonte Spielweise vor Probleme stellte. Ähnliches erwarte ich auch im Rückspiel.“

Aus dem Kader steht Jürgen Duah wegen einer Verletzung nicht zur Verfügung. Bastian Fritsch und Kevin Pflanz stoßen nach langfristigen Blessuren wieder dazu.

TuS Bövingh. - FC Frohlinde

(Sa, 18.30, Provinzialstr.)

Nach dem Riesen-Auflauf zu Saisonbeginn mit rund 1300 Zuschauern an der Brandheide und dem 2:1-Sieg der Frohlinder geht es mittlerweile ruhiger zu. Beim 1:0-Sieg der Dortmunder gegen den Hombrucher SV wurden lediglich 50 Fans gezählt. Beim TuS Bövinghausen, wo nach Fernsehstar Thorsten Legat seit einigen Wochen Dimitrios Kalpakadis das Trainer-Zepter schwingt, sieht es vor dem auf Samstag verlegten Spiel besser aus: Drei Siege und zwei Unentschieden sind nach dem „Trainer-Hype“ die Bilanz. In der Nachbarstadt ist das Wort Meisterschaft, trotz neun Punkten Rückstand, kein Tabu. Was kann Frohlinde dort ausrichten? Spielertrainer Stefan Hoffmann, selbst verletzt, sagte: „Marc Kruska ist als Co-Trainer mit der A-Jugend des VfL Bochum zum DFB-Pokalspiel in Stuttgart, viele andere Spieler sind angeschlagen.“

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