Wacker Obercastrop geht auf Deal mit dem TuS Bövinghausen ein

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Das Landesliga-Spiel von Wacker Obercastrop beim TuS Bövinghausen wird nicht am 6. Oktober stattfinden. Und: Die Wackeraner suchen aktuell nach einem 1. Vorsitzenden.

Obercastrop

, 24.09.2019, 11:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Fußballer des SV Wacker Obercastrop (2.) gehen am neunten Landesliga-Spieltag eigene Wege. Sie haben ihr Spiel beim TuS Bövinghausen (3.) verlegt.

Damit gehen sie auf einen Vorschlag des spielstarken Aufsteigers aus Dortmund ein. Der Deal: Anstatt am Sonntag, 6. Oktober, laufen die Obercastroper bereits am Donnerstag, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit), ab 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Provinzialstraße auf.

Martin Janicki, der aktuelle Vorsitzende des SV Wacker, berichtete: „Bövinghausen verspricht sich von der Verlegung auf den Feiertag mehr Zuschauer. Da sind wir gerne der Bitte nachgekommen.“ Wie aus Dortmund zu hören war, glaubt der TuS Bövinghausen an eine Kulisse von 1000 Zuschauern. Denn: Am vergangenen Sonntag waren etwa 750 Fußball-Fans zum Topspiel des TuS (2.) gegen den Kirchhörder SC (1.) gekommen. Das Duell endete mit einem 0:0.

Angebot für das Rückspiel

Für das Obercastroper Entgegenkommen möchten sich die Bövinghausener gerne erkenntlich zeigen. Sollte der SV Wacker das Rückspiel, das für den 5. April 2020 terminiert ist, auf den Samstag oder Freitag vorverlegen wollen, würde der TuS-Vorstand zustimmen. Martin Janicki meint: „Warum sollte man das nicht so tun?“ Ob er dann mitentscheidet, steht in den Sternen.

Denn die seit Wochen angekündigte Jahreshauptversammlung des SV Wacker Obercastrop, die am Freitag, 27. September, ab 19 Uhr im Vereinsheim der Erin-Erin-Kampfbahn stattfinden wird, hat eine neue Dimension bekommen.

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Eigentlich war geplant, den Geschäftsführer Jürgen Hahn zum neuen 1. Vorsitzenden zu bestimmen. Das bestätigte der aktuelle Club-Chef Martin Janicki am Montag. Doch der plötzliche Tod von Jürgen Hahn in der vergangenen Woche, der nach fast 20 Jahren beim SuS Merklinde zwei Jahre in Obercastrop als Geschäftsführer fungierte, hat einen ganz traurigen Strich unter den Wechsel an der Vereinsspitze gezogen.

Lösung für den Vorstand

„Es muss trotzdem für den Verein weitergehen“, berichtete Janicki, der erklärte, dass der amtierende Vorstand in der kurzen Zeit schon jede Menge Gespräche geführt hat und noch führen wird: „Wir arbeiten an einer Lösung und werden uns nach außen stark zeigen.“ Janicki wollte aus privaten Gründen kürzertreten. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könnte, sein eigener Nachfolger zu werden, sagte er: „Darüber rede ich jetzt nicht.“

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