Wacker gewinnt weiter, der FCF büßt von seinem Vorsprung ein

dzFußball-Wochenende

In der Fußball-Landesliga verlor Spitzenreiter Frohlinde überraschend bei einem Abstiegskandidaten. Die Obercastroper Erfolgsserie geht weiter. Berichte zu den Partien bis zur Kreisliga B.

Castrop-Rauxel

, 31.03.2019, 19:04 Uhr / Lesedauer: 9 min

An der Spitze der Fußball-Landesliga zieht der FC Frohlinde einsam seine Kreise. Allerdings hat der FCF nicht mehr sieben, sondern nur noch vier Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger.

Mühlh.-Uelzen - FC Frohlinde 4:0 (1:0)

FROHLINDE: Brandenburger; Neese, Lauth (46. Metz), Matuszak, D. Wurst, T. Erdmann (64. Führich), Muth, Liskunov, Obi, Schurawski, Brewko (69. Tielker).

Tore: 1:0 (38.), 2:0 (48.), 3:0 (59.), 4:0 (62.).

Zuschauer: 67.

Die Voraussetzungen ließen schon nicht Gutes erahnen: Mit vielen angeschlagenen Spielern verlor der FC Frohlinde (1.) in der Fußball-Landesliga beim SSV Mühlhausen-Uelzen (16.) mit 0:4 (0:1).

Es war nicht ein vorgezogener schlechter Aprilscherz, dass am 31. März ein Team von einem Abstiegsplatz den Spitzenreiter düpiert. Trainer Michael Wurst, der ohne Stefan Hoffmann (privat verhindert) an der Linie agierte, berichtete: „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen.“ Dabei lief es auch noch unglücklich. Ehe Mühlhausen das 1:0 (38.) erzielte, hatte der mit einer Bauchmuskelzerrung ins Spiel gegangene Dietrich Liskunov einen Ball an die Latte geschmettert. Zwei weitere Chancen über die Außen fanden in der Mitte keine Abnehmer.

Dann erst schlugen die Platzherren effektiver zurück. Die Trainer-Ansprache in der Pause schien zu fruchten. Liskunov vergab erst eine 100-prozentige Chance in der 46. Minute. Direkt danach verpatzte der „Hattrick-Held“ der Vorwoche, André Muth, eine weitere dicke Gelegenheit (46.), die zur Ecke geklärt wurde. Aus diesem Eckball führte ein Konter zum zweiten Gegentor (48.). Die bis zum Sonntag beste Abwehr der Liga bröckelte. Die Hausherren nutzten die Unsicherheiten jetzt mit zwei weiteren Toren (59.und 62.) gnadenlos zum 4:0 aus. Coach Wurst sagte noch: „Das muss ich erstmal verdauen, wir werden die Uhr auf null drehen und in der Woche darüber reden.“ In Jan Schurawski (zuletzt Hassel) lief für Frohlinde ein neuer Spieler auf, der lange am Knie verletzt war und seit einiger Zeit an der Brandheide mittrainiert.

W. O´castrop - Vikt. Resse 5:0 (3:0)

OBERCASTROP: Ebeling; Fritsch, Jasmund (75. Cordero Astacio, Hoffmann, Schröder (65. L. Budde), Ucles Martinez, Shala, Kitowski, Breitag, M. Budde, Can.

Tore: 1:0 (14.) Jasmund, 2:0 (32.) Shala, 3:0 (35.) Shala, 4:0 (75.) Can, 5:0 (86.) Can.

Zuschauer: 53.

Viermal in Folge hat nun die Mannschaft von Trainer Aytac Uzunoglu gewonnen. Die zwölf Punkte sorgten dafür, dass sich Wacker in der Mittelfeld-Tabelle mit nun 35 Punkten schon sicherer fühlen darf. Am letzten Sonntag im März ließen die Hausherren aus der Erin-Kampfbahn von der ersteh Minute an keinen Zweifel daran, wer am Ende als Sieger den Platz verlassen würde. Da konnten die Fans aus Gelsenkirchen, die mit Pauke, Sirene und Megaphon mächtig Krach machten, noch so viel laustarkes Theater machen wie sie wollten. Obercastrop sorgte dafür, dass die Resser quasi mit Pauken und Trompeten untergingen.

Einmal musste in der zweiten Halbzeit Torwart Christopher Ebeling nach einem Freistoß ins untere rechte Eck tauchen. Ansonsten erlebte der Keeper schon einen überschaubaren Nachmittag zu bewältigen. Bei den plötzlich herrschenden tieferen Temperaturen, hätte sich der Keeper vielleicht mehr Bewegung gewünscht.

Doch die nahm ihm sein Team ab. Nach Chancen von Elvis Shala und Stefan Kitowski war es Abwehr-Organisator Dirk Jasmund, der in der 14. Minute der Torknoten löste. Nach einem Eckball von Shala nahm Julian Ucles Martinez den Ball volley, scheiterte aber damit am Torwart. Jasmund versenkte den folgenden Abpraller zum 1:0. Wacker war nicht mehr aufzuhalten. Chance auf Chance folgten, der Ball kannte nur eine Richtung gen Resse. Als Shala mit einem feinen Schlenzer in den linken Winkel das 2:0 (32.) gelang, war die Messe an diesem Sonntag eigentlich schon gelesen. Wieder hatte Martinez mit der Vorlage den richtigen Riecher.

Die Gäste versuchten besser zu verteidigen. Vergeblich. Jasmund schickte Shala, der zum 3:0 (35.) einschoss. Eine klare Sache, die noch viel deutlicher hätte ausfallen können. Stefan Kitowski (43.) kam alleine vor dem Tor nicht am Torwart vorbei. Eine überlegene Halbzeit ging zu Ende. Nach der Pause dauerte es lange, bis die Heimischen wieder ihren Erfolgs-Rhythmus fanden. Einige Zeit verflachte das Spiel, Leerlauf machte sich breit. Bis Jasmund mit einem wuchtigen Kopfball, der noch neben den Kasten ging, neuen Schwung ins Spiel brachte. Die Tore fielen zwangsläufig etwas später. Serhat Can machte nach schönem Einsatz des für Sascha Schröder (65.) eingewechselten Linus Budde das 4:0. Und aus einer Kombination mit dem jüngeren Bruder des Wacker-Kapitäns Moritz, machte Can dann mit dem 5:0 (86.) den Deckel auf den klaren Sieg. Trainer Aytac Uzunoglu war sehr zufrieden, der nach dem Spiel sagte, dass 38 Punkte nötig sein werden, um sicher in der Klasse zu bleiben. Es fehlen also nur noch drei.


SG Castrop - SF Stuckenbusch 8:0 (4:0)

CASTROP: Heuser; Lukat, Meyer-Drabert, Helmig, Bellahcen, Springwald (58. Chergui), Schenkel (58. Kollmann), Wagener (75. Harwig), Ballmann, Rupieper, Holtkamp.

Tore: 1:0 (16.) Ballmann, 2:0 (19.) Wagener, 3:0 (39.) Ballmann, 4:0 (40.) Ballmann, 5:0 (69./FE) Ballmann, 6:0 (79./FE) Ballmann, 7:0 (82.) Helmig, 8:0 (88.) Kollmann.

Zuschauer: 50.

Nicht viel mehr als ein Trainingsspielchen mit ein wenig Wettbewerbs-Charakter war für den Bezirksligisten SG Castrop (3.) der 8:0 (4:0)-Sieg gegen den Abstiegskandidaten SF Stuckenbusch (12.). Aus einer homogen spielenden Castroper Mannschaft ragte einer heraus: Timo Ballmann schoss fünf der acht Tore.

„Das war eine Fußball-Demonstration von uns. Timo war heute richtig gallig darauf, Tore zu schießen. Hätten wir zwischen dem 3:0 und 4:0 nicht 28 Minuten zu drucklos gespielt, wäre ein zweistelliges Ergebnis herausgekommen“, kommentierte Trainer Dennis Hasecke den höchsten Saisonsieg der SG Castrop.

Quasi vom Anpfiff weg legten sich Castrops Kicker mit öffnenden Pässen über die Außenbahnen den Gegner zurecht. Die Gäste-Abwehrspieler wurden wie die Hasen über das Feld gehetzt. Das 1:0 nach 16 Minuten: Ingmar Holtkamps Pass zur linken Außenbahn schickte Dominik Schenkel auf der Reise, der den Ball von der Torauslinie flach hereinbrachte und Timo Ballmann netzte ein. Dem 2:0 (19.) ging ein schöner Angriff über die rechte Seite voraus mit der finalen Hereingabe von Raphael Rupieper, die Kevin Wagener vollendete.

Beim 3:0 (39.) leistete Timo Springwald die Vorarbeit, Ballmann musste das Spielgerät nur noch über die Linie drücken. Eine Minute später spielte Ballmann Keeper Wollny aus und es stand 4:0. Damit hatte Timo Ballmann zwar einen Hattrick erzielt, jedoch keinen lupenreinen, da Wagener beim 2:0 dazwischen gegrätscht war. Eine noch höhere Halbzeit-Führung vergab Dominik Schenkel, der zweimal allein durch war, aber jeweils den Torwart anschoss.

Wie drückend überlegen die SG Castrop spielte, zeigt auch, dass Torwart Pascal Heuser in den ersten 45 Minuten nur einmal per Faustabwehr klären musste. Ein zweites Mal kurz nach Wiederbeginn, als er einen Schuss aus zehn Metern super hielt. Ansonsten hätte die SG ohne Torwart spielen können.

Zwar spielte Castrop im zweiten Abschnitt nicht mehr so konsequent, Tore fielen dennoch. Zwei davon durch Foulelfmeter, die Timo Ballmann sicher verwandelte zum 5:0 (69.) und 6:0 (70.). Den Rest besorgten Devin Helmig per Kopfball zum 7:0 (82.) und Jonas Kollmann zum 8:0 (88.).


Vestia Disteln - Spvg Schwerin 5:0 (3:0)

SCHWERIN: Brödner; Dkyierek, Sänger, Horn, Neumann (82. El Marsi), Kapitza (62. Ewang), Decke, Gönül (82. Mousa), Ceylan, Rupieper, Jürgens.

Tore: 1:0 (2.), 2:0 (15.), 3:0 (17.), 4:0 (57.), 5:0 (77.).

Zuschauer: 75.

Die schlimmsten Befürchtungen sind eingetreten. Fußball-Bezirksligist Spvg Schwerin verlor am Sonntag mit 0:5 (0:3) beim Spitzenreiter SV Vestia Disteln. Wenn Schwerin für sich trotzdem etwas Positives aus dem 23. Spieltag herauszufiltern kann, dann dies: Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz bleibt gleich und beträgt weiter sieben Punkte.

Trainer Marco Gruszka, der nach der Auszeit vor einer Woche wieder an der Außenlinie stand, sagte zur hohen Niederlage: „Wer beim Tabellenführer nach 17 Minuten 0:3 hinten liegt, für den ist das Spiel gelaufen.“ In allen drei Situationen, die zu den Gegentoren führten, war Schwerin nicht aggressiv genug gegen Gegner und Ball. Die schnellen Distelner Fußballer nutzten das konsequent zu drei Nackenschlägen in kürzester Zeit mit Treffern von Bezirksliga-9-Top-Torjäger Philipp Müller (2.), Simon Brömmelhaus (15.) und Kevin Kenzlers (17.).

Ein Trio fehlte

Schwerins Trainer Gruska bedauerte, dass drei fehlende Stammkräfte einfach nicht zu ersetzen seien. Folglich bewegten sich die Angriffsversuche der Spvg Schwerin über 90 Minuten auch nur im Minimalbereich. Disteln legte weiter nach: Jan-Niklas Lobert und nochmals Müller schossen die Tore zum 4:0 (57.) und 5:0 (77.). Beim Spitzenreiter zu verlieren ist sicherlich keine Schande, die Niederlagen bei Genclerbirligi Resse und gegen den FC Hillerheide – beides Abstiegskandidaten schmerzen viel stärker.

Kreisliga A HER

A. Ickern - SuS Merklinde 4:7 (0:6)

ARMINIA: Pieper; Alm. Alic, El Ouanjli, Welskopf, Rasinlic, Pöschl, Weber (46. Pizolka), Ala. Alic, Weitz (46. Chr. Kampe), Golabek (67. Ofosa), Jakowlaw – MERKLINDE: Möhrs; Turan, Beltkowski, Pögel, Gaida (80. Ott), Durmis (63. Urbanski), Lavrentiadis, Murano, Kresic, Sommer, Mbunga (57. T. Broll).

Tore: 0:1 (9.) Sommer, 0:2 (30.) Pögel, 0:3 (32.) Pögel, 0:4 (35.) Pögel, 0:5 (37.) Sommer, 0:6 (45.) Mbunga, 1:6 (56.) Rasinlic, 2:6 (67.) Rasinlic, 3:6 (75.) Ofosa, 4:6 (77.) Pöschl, 4:7 (89.) T. Broll.

Mit einem blauen Auge sind die Fußballer des A-Kreisligisten SuS Merklinde (10.) am Ende des Stadtderbys beim SC Arminia Ickern (13.) davongekommen. In der von der Redaktion dieser Zeitung zum „Spiel des Tages“ gewählten Partie hätte Merklinde beinahe eine 6:0-Führung verspielt. Am Ende setzte sich die von Björn Brinkmann betreute Elf aber noch mit 7:4 durch.

Merklindes Spielmacher Henrik Sommer eröffnete nach Flanke von Kevin Pögel in der neunten Minute mit dem Treffer zum 1:0 den Torreigen. In der Folgezeit waren es aber die Gastgeber von Arminen-Trainer Stephan Böhm, die die besseren Torchancen auf ihrer Seite hatten. Doch Timo Weitz und Jasmin Rasinlic ließen drei gute Möglichkeiten liegen.

Pögel mit Hattrick

Und dann schlug die Stunde von SuS-Außenstürmer Kevin Pögel: Binnen fünf Minuten erzielte Pögel, der bereits das erste Tor vorgelegt hatte, einen lupenreinen Hattrick (30./32./35.). Henrik Sommer (37.) und Matondo Mbunga (45.) machten noch vor der Halbzeitpause das halbe Dutzend voll für den SuS, der sich gnadenlos effizient zeigte – aus sechs Torchancen sechs Tore erzielte.

Doch wer glaubte, dass Arminia nun völlig zusammenbrechen würde, der irrte. Von Merklinde kam im zweiten Durchgang nicht mehr viel, stattdessen traf Rasinlic erst zum 1:6- und dann auch zum 2:6-Anschluss (56./66.) für Ickern. Spätestens nach dem 3:6 vom eingewechselten Gideon Ofosa (74.) war die Hoffnung bei den Arminen plötzlich wieder da. Böhm trieb seine Elf von außen an: „Kommt noch mal, anpacken! Wir sind wieder da.“

Chance zum 5:6

Tatsächlich drängte seine Mannschaft auf und wurde mit dem Tor zum 4:6 durch Fabian Pöschl belohnt, der einen Sololauf von der Mittellinie vollendete. Beinahe wäre es sogar noch enger geworden für den SuS, doch Ickerns Verteidiger Chris Kampe setzte einen Kopfball völlig freistehend über das Tor.

In der 89. Minute macht der eingewechselte Torben Broll dann alle Ickerner Hoffnungen zur Nichte, als er einen Absprachefehler zwischen Ickerns Kapitän Almir Alic und Schlussmann Jannis Pieper zum 7:4-Endstand nutzte.

FC Frohlinde II - TSK Herne abges.

Hinweis: Die Partie ist wegen des Nichtantritts der Herner abgesagt worden.

FC Castrop-R. - SG Herne 70 2:1 (0:0)

CASTROP-RAUXEL: Dante; Strieder, Budde, Nölle (68. Nölle), Cakir, Kasprzak, E. Alic, Schäfer, Dschaak, Keusch, Öz (85. Cittrich).

Tore: 1:0 (63.) Nölle, 1:1 (88.), 2:1 (90.+5) Junge.

Kreisliga A2 RE

W. Vinnum - TuS Hen´burg 3:1 (1:0)

HENRICHENBURG: Frecker; Bogatinis (70. Bogatinis), Schaack, Boschella (63. F. Jantscher), Chr. Grum, Kobylanski, Nelson, Viotto, Philipp, Babbel, Böcker.

Tore: 1:0 (33.), 2:0 (76.), 3:0 (78.), 3:1 (82.) Menne.

Die Fußballer des FC Castrop-Rauxel (7.) haben das Titelrennen in der Kreisliga A am Sonntag spannender gemacht. Das Team von FC-Trainer Patrick Stich fügte dem zuletzt souveränen Spitzenreiter die dritte Saisonniederlage bei.

Die Castrop-Rauxeler gewannen durch einen Treffer von Niklas Junge in der fünften Minute der Nachspielzeit mit 2:1 (0:0) gegen die Herner. Diesen hatten in der 88. Minute ausgeglichen das 1:0 von Nils Nölle (68.) zum 1:1 ausgeglichen. Stich sprach ein Sonderlob für Robin Budde und Danny Strieder aus und betonte: „Herne 70 ist gegen uns 90 Minuten lang nichts eingefallen.“

Der FC Frohlinde II (10.) ist kampflos zu drei Punkten gekommen. Die Gäste des als Absteiger fast feststehenden TSK Herne erschienen nicht zum Duell an der Brandheide.

Dabei hatten die Herner das Heimrecht eigens für dieses Duell an Frohlinde abgetreten. Denn die Kabinen ihres Sportplatzes in Holthausen sind wegen eines Legionellen-Befalls nicht nutzbar.

In der Recklinghäuser Kreisliga A2 konnte das Schlusslicht TuS Henrichenburg im Abstiegskampf keine Punkte einsammeln. Bei Westfalia Vinnum (7.) unterlag der TuS knapp mit 1:3 (0:1). Es stand bereits 0:3, ehe Henrichenburgs Routinier Andreas Menne das Henrichenburger Tor erzielte.


Kreisliga B1 HER/CR

VfB Habingh. - VfB Börnig 11:0 (7:0)

HABINGHORST: Jarkulisch; Both (79. Kantzke), Teuber, Kock, Gorzolnik, F. Latrach, Schlingermann, Eckey, Deric, Schrimpf, Fritz.

Tore: 1:0 (2.) Schrimpf, 2:0 (4.) Teuber, 3:0 (7.) Both, 4:0 (10.) Teuber, 5:0 (15.) Teuber, 6:0 (26.) Teuber, 7:0 (31.), 8:0 (57.) Both, 9:0 (64.) Deric, 10:0 (64.) Kock, 11:0 (71.) Schrimpf,

Mit einem Kantersieg gegen den VfB Börnig II (13.) festigte der VfB Habinghorst die Tabellenspitze. Am Sonntag schossen die Hausherren die Herner mit 11:0 (7:0) vom Platz.

Von Beginn an zeigten die Habinghorster, wer das Sagen hatte. Bereits in der dritten Minute fiel der Führungstreffer. Nach dem Freistoß von Dennis Teuber netzte Robin Schrimpf den Ball zum 1:0 ein. „Das frühe Tor war wichtig für uns. Danach lief es fast von allein“, so Marc Olschewski, Trainer des VfB Habinghorst. Nur zwei Minuten später erhöhte Teuber die Führung. Zum 3:0 (8.) traf Dennis Both, der beim Treffer zuvor noch als Vorbereiter diente. Die nächsten vier Treffer (9., 15., 27. und 31.) gingen dann erneut auf Teubers Konto, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder auf dem Spielfeld stand.

Die Gäste hingegen kamen in der ersten Halbzeit zu keinem Abschluss auf das Tor von Keeper Julian Jarkulisch. Dieser kam erst in der 51. Minute. Börnigs Kevin Ballmann schoss den Ball jedoch knapp am Tor vorbei. Auch bei den zwei weiteren Torschüssen bestand keine direkte Gefahr. Der Ball segelte bei Ballmann (75.) und Sven Deppe (81.) jeweils über das Tor.

Auf der Gegenseite machte es Both besser. Nach der Hereingabe von Justin Schlingermann köpfte er den Ball zum 8:0 ins Netz (57.). Den nächsten Treffer setzte Dennis Kock. Nach einer Ecke, getreten von Tomo Deric, traf Kock per Kopf ins rechte Eck (66.). Direkt nach Wiederanpfiff traf Deric selbst. Den Schlusspunkt des torreichen Spiels setzte Schrimpf, der das Torfestival auch eingeleitet hatte. Nach einer Flanke von Teuber schoss er den Ball volley am ehemaligen Castrop-Rauxeler Keeper Alexander Knopp vorbei ins Tor zum Endstand von 11:0 (73.).

Das Spektakel untermauerte Habinghorsts Titelambitionen und den erhofften Aufstieg in die Kreisliga A. „Wir wollen aus der Liga raus, daher ist jedes gewonnene Spiel wichtig für uns. Aber bei einem so hohen Sieg fehlt ein einfach irgendwann die Spannung, sodass es keinen Spaß mehr macht“, resümierte Olschewski.


W. Obercastrop II - Spvg Schwerin II 2:5 (2:1)

OBERCASTROP II: Bals; Kocakaya, Kittig (76. Kirac), K. Schulz, Rachner, Korn, Uguz, von Preetzmann, Stammers, Atzeni (62. Maull), Pape – SCHWERIN II: Lindner; Braun, Dinter, Genc, Hinerasky, Wulf, Demiryürek, Brand, Hupfeld, Hamann (55. Struckmeyer), Elsner.

Tore: 1:0 (7.) Pape, 2:0 (36.) Korn, 2:1 (44.) Hinerasky, 2:2 (67.) Struckmeyer, 2:3 (72.) Struckmeyer), 2:4 (88.) Struckmeyer, 2:5 (90.+1) Wulf.

Eintr. Ickern - SF Hab./Dingen abges.

Hinweis: Die Partie ist abgesagt worden, da SF Habinghorst/Dingen nicht genügend Spieler zur Verfügung hatten. Die Partie wurde deshalb mit einem 2:0-Sieg für Eintracht Ickern gewertet.

SG Castrop II - RSV Holth. 0:2 (0:1)

CASTROP II: Odelga; Schulz, J. Meyer-Drabert, Bondzio, Bednarek, König, Westerberg, Hartmann Kharrat, R. Latrach.

Tore: 0:1 (43.), 0:2 (65.).

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte (71.) gegen Holthausen. Gelb-Rote Karte (78.) gegen Castrop.

Kreisliga B4 RE

W. Vinnum II - TuS H’burg II 8:0 (2:0)

HENRICHENBURG II: Tekath; Düzgün, Karow, G.-L. Nerger, Ortkamp, M. Ludwig, Schweiger, Tost, S. Pöther, Stehle, Menne.

Tore: Keine Angaben von Seiten des Vereins.

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