Viele Castrop-Rauxeler begingen in Herne ihren sportlichen Jahresausklang

Herner Silvesterlauf

Traditionell fand im Herner Gysenbergpark der Silvesterlauf statt. Auch viele Castrop-Rauxeler liefen mit. Nicht bei allen Läufern stand aber der sportliche Charakter im Vordergrund.

Castrop-Rauxel

, 01.01.2019, 16:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Viele Castrop-Rauxeler begingen in Herne ihren sportlichen Jahresausklang

Jennifer Kontek (v.l.), Nina Koch und Ronald Kontek von den Judoka Rauxel liefen beim 10-Kilometer-Lauf nach dem gemeinsamen Motto: „Egal, wie langsam du läufst, du schlägst alle, die zu Hause bleiben.“ © Judoka Rauxel

Über 900 Läufer und knapp 1000 Zuschauer fanden sich am Silvestertag im Herner Gysenbergpark ein. Darunter auch viele Castrop-Rauxeler, die am Silvesterlauf teilnahmen. Während einige Sportler versuchten, eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen oder bei den Läufen gar eine vordere Platzierung zu erzielen, ging es für andere wiederum darum, sich zum Jahresende noch einmal sportlich zu betätigen.

So wie beispielsweise die Familie Fong mit den Eltern Kai und Steffi sowie den Kindern Robin und Leni, die am 5- (Steffi und Leni) und 10-Kilometer-Lauf (Kai und Robin) teilnahm. „Für uns ist der Silvesterlauf eine schöne Gelegenheit, um gemeinsam als Familie etwas Schönes zu machen und zusammen zu laufen“, so Kai Fong. Die Familie nahm im vergangenen Jahr auch am Charity-Lauf im Erin-Park sowie der letzten Auflage des Ickerner Volkslaufes teil.

Der Lauf lohnte sich auch in sportlicher Hinsicht

Während für drei der vier Familienmitglieder die Zeit nicht im Vordergrund steht, achtet Robin Fong auch auf seine sportliche Leistung. Vater (Jahrgang 1981) und Sohn (Jg. 2004) kamen über 10 Kilometer nach knapp 51 Minuten ins Ziel. „Das war drei Minuten schneller als beim letzten Lauf im September“, freute sich auch Vater Kai Fong.

Viele Castrop-Rauxeler begingen in Herne ihren sportlichen Jahresausklang

Die Familie Fong um (v.l.), Kai, Robin, Leni und Steffi nahm gemeinsam am Silvesterlauf teil. Für sie steht der gemeinsame Sport als Familie im Vordergrund. © Fong

Nicht ganz zufrieden mit ihrer Zeit war Anna Stehmann nach der 5-Kilometer-Strecke. Sie kam nach 25:54 Minuten ins Ziel und war damit die schnellste Castrop-Rauxelerin auf dieser Distanz und wurde Zweite in ihrer Altersklasse (Jg. 1994). „Die abwechslungsreiche Strecke mit Herner Höhenmetern war sehr angenehm ohne Straßen. Obwohl ich mit der Zeit nicht ganz zufrieden war, landete ich auf dem zweiten Podestplatz“, berichtete sie anschließend.

Mit den Laufbedingungen sei sie, wie auch fast alle anderen Castrop-Rauxeler, sehr zufrieden gewesen. David Rütershoff (Jg. 1991) von den Judoka des Castroper TV hatte die Strecke aber wohl etwas unterschätzt. „Der Lauf an sich war anstrengender als vorher gedacht. Vor allem durch die vielen Steigungen im Wald des Gysenbergparks“, so der Läufer über die 5-Kilometer-Distanz.

Viele Castrop-Rauxeler begingen in Herne ihren sportlichen Jahresausklang

Sortlich unterwegs waren auch Cindy Grodzki sowie Christian, David und Aliah Rütershoff. © Rütershoff

Letztlich solle der Silvesterlauf aber auch animierend sein, um wieder mehr Sport zu machen. Das sieht vor allem Michael Boron (Jg. 1971) so, der am 5-Kilometer-Lauf im Walking teilnahm. „Es gab einige, die im Vorfeld zu mir sagten: ‚Ach, 5 Kilometer walken kann ich auch.‘ Doch keiner von diesen Leuten macht es dann letztlich“, so Boron.

Für den Castrop-Rauxeler steht die Bewegung und nicht die sportliche Leistung, nach einer gewissen Zeit ins Ziel kommen zu müssen, im Vordergrund. „Der Ehrgeiz soll nicht die Oberhand gewinnen. Ich tue etwas für mich und kann mich parallel noch, wie beispielsweise beim Silvesterlauf, mit einer guten Bekannten unterhalten“, sagte Michael Boron nach dem Lauf. Dennoch richtete der Castrop-Rauxeler auch noch einmal ein paar Worte an diejenigen, die die Walking-Strecke unterschätzen würden: „Das ist kein lockerer Spaziergang, sondern schon ein strammer Marsch.“

Das Motto der Judoka Rauxel

Aber das wohl passendste Motto hatten sich die Kampfsportler der Judoka Rauxel auf die Fahnen geschrieben. Jennifer (Jg. 1984) und Ronald Kontek (Jg. 1976) sowie Nina Koch (Jg. 1976) liefen nach 52:37 Minuten gemeinsam durchs Ziel nach dem 10-Kilometer-Lauf. Ihr gemeinsames Motto: „Egal, wie langsam du läufst, du schlägst alle, die zu Hause bleiben.“

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