TuS Ickern braucht eine stabilere Abwehr

Handball

Mit dem TuS Westfalia Hombruch empfängt Landesligist TuS Ickern eine wurfgewaltige Mannschaft. Eine gute Abwehrleistung ist also nötig. Die Bezirksliga-Herren der HSG Rauxel-Schwerin wollen beim Tabellenletzten einen Auswärtssieg einfahren und die Damen des Castroper TV gegen den Abstieg punkten.

Castrop-Rauxel

, 30.01.2015, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Pascal Ulrich (gelbes Trikot), hier bei der Kreispokal-Partie gegen den SV Westerholt, empfängt mit dem TuS Ickern den Tabellenvierten TuS Westfalia Hombruch.RN-Foto thiele (archiv)

Pascal Ulrich (gelbes Trikot), hier bei der Kreispokal-Partie gegen den SV Westerholt, empfängt mit dem TuS Ickern den Tabellenvierten TuS Westfalia Hombruch.RN-Foto thiele (archiv)

Handball: Landesliga TuS Ickern - TuS Westfalia Hombruch (So., 18 Uhr, Sporthalle an der B 235)

Ralf Utech kennt die Qualitäten des Gegners: "Hombruch spielt einen schnellen Ball und stellt einen sehr wurfgewaltigen Rückraum", sagt der Ickerner Trainer im Vorfeld der Partie. "Wir können dieses Spiel nur aus der Abwehr heraus gewinnen und müssen eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen", so Utech.

Nachdem seine Mannschaft zuletzt deutliche Niederlagen in Herbede und Schalke einstecken musste, hofft Utech darauf, dass sie auf eigenem Parkett wieder zu mehr Stabilität in der Defensive findet. Zuletzt hatte der TuS seine Heimstärke mit drei Siegen in Folge unter Beweis gestellt, während er seine jüngsten sechs Spiele in der Fremde verlor.

Während der Woche hatte der Ickerner Übungsleiter allerdings einmal mehr mit Personalproblemen zu kämpfen. "Leider konnten wir uns erneut aufgrund mangelnder Trainingsbeteiligung nicht gut auf den Gegner vorbereiten", berichtet Utech. Am Sonntag werden ebenfalls nicht alle Akteure mitwirken können: Neben Torhüter Alexander Busche fallen auch die Rückraumspieler Maurice Zendrowski, Nils Rodammer und Carsten Böcking aus.

Ein Erfolgserlebnis wäre für die Ickerner allerdings wichtig, um die Abstiegszone weiterhin auf Distanz zu halten. Das sieht auch Utech so: "Ich hoffe, dass wir uns in eigener Halle selbst ein wenig aus dem Tief herausziehen und die deftige Schlappe aus dem Hinspiel wettmachen können."  

Bezirksliga 4, Herren DJK Westfalia Welper - HSG Rauxel-Schwerin (So., 16 Uhr, Marxstraße, Hattingen)

"Wir wollen auch auswärts in Welper gewinnen", sagt HSG-Trainer Gerald Raasch, dessen Team das Hinspiel knapp mit 33:31 für sich entscheiden konnte. In seinen jüngsten beiden Partien ging das Schlusslicht aus Welper allerdings jeweils als Sieger vom Parkett und hat nach Punkten wieder den Anschluss an das untere Mittelfeld hergestellt.

Die HSG kann sich unterdessen eher nach oben orientieren. Derzeit rangiert sie auf Rang sieben, hat aber nur noch zwei Zähler Rückstand zum dritten Platz. Übungsleiter Raasch macht dies allerdings nicht zum Thema: "Wenn wir in personeller Hinsicht aus dem Vollen schöpfen könnten, würde ich mir vielleicht Gedanken über die Spitzengruppe machen." Allerdings seien vor der Partie Probleme zu verzeichnen. Unter anderem muss Raasch wohl auf Dennis Zinfert, Tobias Pinzler, Moritz Neuhaus und Marco Schießl verzichten.

Auf einen anderen HSG-Akteur wartet hingegen eine besondere Partie: Kreisläufer Jonas Rose hat in der Hinrunde noch für Welper 2 gespielt.  

Bezirksliga 5, Damen Castroper TV - HSG Vest Recklinghausen II (So., 14:30 Uhr, Willy-Brandt-Gesamtschule)

Wichtige Partie im Abstiegskampf: Der Vorletzte empfängt das Schlusslicht HSG Vest Recklinghausen 2. Vor ihrem zwölften Spiel in dieser Saison haben die Castroperinnen vier Punkte mehr auf dem Konto als das Team aus der Kreisstadt, dem im Hinspiel sein bislang einziger Sieg (17:16) gelang.

Somit könnte sich der CTV deutlich vom letzten Platz absetzen, der wohl der einzige direkte Abstiegsrang sein wird. „Gegen den Tabellenletzten muss unbedingt ein Sieg her“, erklärt der Castroper Trainers Jan Schimmelmann, „alles andere wäre eine herbe Enttäuschung.“

Dabei sind auch die personellen Voraussetzungen für das Abstieg-Duell gut. Schimmelmann steht der komplette Kader zur Verfügung. Auch Torhüterin Stefanie Löwer steht wieder zwischen den Pfosten.

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