TuS Ickern besiegt den Vierten deutlich

Handball

Der TuS Ickern hat in der Handball-Landesliga am Sonntagabend seine Heimstärke unter Beweis gestellt und sich deutlich gegen den Vierten TuS Westfalia Hombruch durchgesetzt. Die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin mussten in der Bezirksliga eine Niederlage einstecken. Die CTV-Frauen verbuchten einen Sieg.

Castrop-Rauxel

, 01.02.2015, 20:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
TUS (gelb) - Westf Hombruch

TUS (gelb) - Westf Hombruch

Handball-Landesliga 3, Herren TuS Ickern - TuS Westfalia Hombruch 28:21 (13:12)  sich die Sieben von Trainer Ralf Utech

Obwohl die Ickerner in Maurice Zendrowski und Nils Rodammer auf zwei ihrer torgefährlichsten Rückraumspieler verzichten mussten, fanden sie in der Sporthalle an der B 235 von Beginn an gut in die Partie. Die Fehler im Hombrucher Spielaufbau nutzten die TuS-Angreifer in der Anfangsphase konsequent und sorgten nach zwölf Minuten für eine 7:4-Führung.

In den letzten Minuten des ersten Durchgangs konnten die Ickerner dieses hohe Niveau im Offensivspiel nicht ganz halten. In Rückstand geriet der TuS jedoch zu keinem Zeitpunkt mehr. Immer, wenn es ganz brenzlig wurde, entschärfte der starke Torhüter Viktor Dick die Angriffe der Gäste aus Dortmund.

Nachdem Hombruch bis zur Pause auf 12:13 herangekommen war, zogen die Ickerner im zweiten Durchgang zunächst auf 16:13 davon. Nach 40 Minuten gelang den Gästen allerdings der Ausgleich zum 16:16. Danach wurde es vorübergehend hektisch. Der Ickerner Björn Böcking sah nach einem Foul die Rote Karte (44.), wenig später wurde auch ein Hombrucher Akteur des Spielfeldes verwiesen, weil er Sascha Knauf attackiert hatte.

Dick hält "überragend"

Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, fand der TuS wieder zu seiner Linie. Innerhalb von vier Minuten zogen die Ickerner von 18:18 auf 22:18 davon. In der Schlussphase erwies sich vor allem Kilian Esser, der mit insgesamt acht Toren der beste TuS-Schütze war, als treffsicher.

Hombruch leistete immer weniger Gegenwehr - und scheiterte ein ums andere Mal an Dick. „Es war eine geschlossen gute Mannschaftsleistung“, lobte Trainer Ralf Utech, „aber unser Torwart hat heute wirklich absolut überragend gehalten. Der Lohn den Keeper und seine Teamkollegen lässt sich in der Tabelle ablesen: Der TuS verbesserte sich von Rang zehn auf acht.  

Bezirksliga 4, Herren DJK Westfalia Welper - HSG Rauxel-Schwerin 28:23 (12:11) Die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin (7.) kassierte somit die sechste Saisonniederlage. Dabei sah es für die Castrop-Rauxeler zu Beginn der Partie in der Sporthalle Marxstraße in Hattingen recht gut aus. Die Raasch-Sieben ging mit einer 12:11-Führung zum Pausentee in die Kabine.

Danach machten sich die kurzfristigen Ausfälle von Janis Braun (Erkältung), Sebastian Clausen und Marco Schießl (Urlaub) beim ehedem reduzierten HSG-Kader bemerkbar. Gerald Raasch: „Mit Ausnahme von Björn Wieser (11 Tore/Anm.d.Red.) hat keiner mehr Verantwortung im Angriff übernommen. Uns fehlten zwei Spieler, die da mitziehen.“ Zudem offenbarte sich, dass der Rückraum um Neuzugang und Rückkehrer Fabian Wenge noch nicht eingespielt sei, so Raasch.Am kommenden Spieltag am Sonntag, 8. Februar, empfängt die HSG ab 18 Uhr den HSC Haltern 2 (8.) in der ASG-Halle.   

Bezirksliga 5, Damen Castroper TV - HSG Vest Recklinghausen II 19:17 (11:10) Die Handballerinnen des Castroper TV konnten am Sonntagnachmittag einen ganz wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg aus der Bezirksliga verbuchen. Gegen den Tabellenletzten HSG Vest Recklinghausen 2 setzten sie sich mit 19:17 durch.

Gegen das Team aus der Kreisstadt war es ein hartes Stück Arbeit für die Schützlinge von CTV-Trainer Jan Schimmelmann. In der heimischen Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule gerieten die sie zunächst sogar mit 3:4 in Rückstand, konnten danach aber zumeist eine knappe Führung behaupten.

Vor allem im Angriff bot der CTV diesmal eine gute Leistung. Die vielen technischen Fehler der Recklinghäuserinnen nutzte die Schimmelmann-Sieben konsequent zu Torerfolgen – allen voran Sabrina Scheurer, die acht Mal ins Schwarze traf.

Spannende Schlussphase

Dennoch wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend. Beim Stand von 18:17 für den CTV vergaben die Gäste den möglichen Ausgleich per Siebenmeter. In der verbleibenden Minute blieb Castrop in Ballbesitz und kam noch zu einem weiteren Treffer. „Das hat meine Mannschaft wirklich clever gemacht“, lobte Schimmelmann.

Durch den Sieg hat der CTV seinen Vorsprung gegenüber dem Schlusslicht auf sechs Punkte ausgebaut. Der letzte Platz wird voraussichtlich der einzige direkte Abstiegsrang werden.

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