Trainerkollege traut Wacker Obercastrop einen hohen Sieg in Kaiserau zu

dzFußball-Landesliga

Die Ausgangslage ist klar: Wacker Obercastrop geht als klarer Favorit in das Spiel beim SuS Kaiserau. Doch gegen die Kamener wird ein zuletzt stark spielender Akteur fehlen.

Castrop-Rauxel

, 08.11.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Fußball-Landesliga ist der SV Wacker Obercastrop an der Spitze nach neun Siegen in Serie das Maß der Dinge. Können die Kicker am 14. Spieltag, 10. November, eine weitere Erfolgs-Folge beim SuS Kaiserau drehen?

SuS Kaiserau – Wacker Obercastrop

(10. November, 14.30 Uhr, Jahnstraße 1, Kamen)

Die Mannschaft von Trainer Aytac Uzunoglu hat quasi das Drehbuch für den zehnten Serien-Erfolg in der Hand. Die Konkurrenz traut das den Obercastropern zu. Während der Wacker-Trainer vor der Formation SuS Kaiserau (14.) warnt, hatte zum Beispiel Trainerkollege Stefan Hoffmann vom FC Frohlinde schon einen Tipp für Sonntag parat: „Wacker siegt in Kaiserau mit 8:0.“

Doch Uzunoglu hält den Ball lieber flach: „Wir wollen uns natürlich von den Vorzeichen nicht blenden lassen und den Gegner unterschätzen.“ Denn der Wacker-Coach weiß: „Die Mannschaft aus Kaiserau hat viele knappe Ergebnisse und das zeigt, dass sie in der Liga mithalten kann.“

Jürgen Duah fehlt, dafür könnte Yogan Cordero Astacio zurückkehren

Laut Uzunoglu sollen seine Spieler „direkt agieren und dominant auftreten“. Personal dazu ist natürlich da. Allerdings hat sich Jürgen Duah verletzt und wird wohl pausieren müssen. Dafür könnte Yogan Cordero Astacio nach seiner Verletzungs-Auszeit wieder dazustoßen.

Um weiter an der starken Bilanz mitzuarbeiten. Denn Wacker hat nicht nur auf den Kirchhörder SC (2.) drei Punkte Boden gutgemacht. IG Bönen (3.) mit sieben Zählern Rückstand und Bövinghausen (4.) sowie Firtinaspor (5.) müssen mit neun Punkten weniger schon ein Fernglas bemühen, um Obercastrop hinterherzuschauen.

FC Frohlinde – Viktoria Resse

(10. November, 14.30 Uhr, Brandheide)

Das Heimspiel am Sonntag, 10. November, ist für die Hausherren schon ein ganz Besonderes. Sieg oder Niederlage werden den weiteren Weg in der Liga der Mannen von der Brandheide bestimmen.

Der Tabellenstand stellt sich als „Blender“ dar. Das Team des Trainers-Duos Stefan Hoffmann und Michael Wurst ist nach dem spielfreien Sonntag mit 16 Punkten auf Rang neun abgerutscht, versprüht aber nur scheinbar Sicherheit. Denn die Sonntags-Gäste aus Resse (15.) stehen mit 13 Punkten auf dem ersten direkten Abstiegs-Platz, haben also nur drei Punkte weniger ergattert.

Marc Flaczek will demnächst wieder ins Training einsteigen

Ein Heimsieg ist also Pflicht, das unterstrich auch Coach Hoffmann noch am Freitag vor dem Spiel: „Wir müssen gewinnen.“ Gerade jetzt kommt Resse mit dem Gefühl des 3:1-Sieges gegen den SV Hombruch angereist. Bei dem hatten die Frohlinder vor der Spielpause mit 0:1 verloren.

Doch Hoffmann sagte auch: „Wir haben eine Woche nichts gemacht, die Köpfe sind frei, aber seit Dienstag sind wir wieder mit 20 Mann im Training.“ Alle Spieler wären gut ausgeruht und bis auf Marc Flaczek sind alle dabei. Der Abwehrspieler hatte im Krankenhaus gelegen, will aber in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

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