Trainer in der Aufstellung: Die Spvg Schwerin pfeift personell aus letztem Loch

dzFußball-Testspiel

Zwei Wochen vor Beginn der Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga hat sich die Spvg Schwerin zum achten Testspiel einen Landesligisten zur Brust genommen: SW Wattenscheid 08.

Schwerin

, 24.08.2020, 05:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Spvg Schwerin pfiff gegen den Landesligisten SW Wattenscheid quasi aus dem letzten „Personal-Loch“. Selbst Trainer Dennis Hasecke stand neben Torwart Marius Brödner und Leon Chasanis in Reserve auf dem Spielbericht. Gespielt hat der Coach dann letztlich nicht.

Ein Spieler hat Magenbeschwerden

Die Ausfall-Liste barg das ganz Repertoire, wie Hasecke erzählte: Langzeitverletzte, Urlauber und einen Akteur, der sich kurzfristig wegen Magenbeschwerden abgemeldet habe. Erfreulich war dann doch, dass sich die beiden Brüder Muth, André und Lukas, bei der Begrüßung im Mannschaftskreis dazustellten. Geschäftsführer Peter Wach sagte: „In der vergangenen Woche hatten die beiden noch ihre Schienen an den Beinen.“

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Tor des Tages fällt in der 50. Minute

Erstaunlich war es dann doch, wie sich die arg dezimierte Elf schlug. Nach 20 Minuten entfuhr es Wach: „Im Moment machen die ihre Sache sehr gut.“ Auch Hasecke fand viele lobende Worte für sein Team: „Hinten stehen wir gut, vorne hätten wir ein Tor verdient gehabt.“

Das entscheidende 1:0 machten dann die Gäste in der 50. Minute durch einen Konter. Schade, kurz vorher hatten Ali Caliskan mit einem Freistoß und Youssouf Kourouma gute Einschussmöglichkeiten verpasst.

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Das Spiel war ausgeglichen. Da störte auch der starke Regenguss nicht, der manche Aktionen in einer Schlitterpartie enden ließ. Schwerin blieb am Drücker. Während der künftige Ligarivale des FC Frohlinde seine Chancen nicht mehr nutzte, war es auch der Spvg nicht vergönnt, einen Treffer zu erzielen.

Die Chancen waren da. In der Zeit, als sich die Zuschauer ein trockenes Plätzchen suchten. Bei Versuchen von Nico Chrobok und Kourouma roch es förmlich nach einem Treffer.

Kein Elfmeter-Pfiff

Die größte Chance versagte Schiedsrichter Bekir Karagöz (Herne) den Platzherren bei einer elfmeterreifen Attacke (89.) an Kourouma. Selbst der Ur-Schweriner „Didi“ Dykierek sagte am Rande bei dem Foul: „Klarer Elfmeter.“

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