Trainer Dennis Hasecke beklagt nach seinem Wechsel von Castrop nach Schwerin Verluste

dzSportgeschichten

Ein Schweriner Coach hat bei Heimspielen Wasserschaden. Ein Auswanderer bekommt prominenten Besuch. Ein Trainer übernimmt die Nummer eines Spielers - in unserer Rubrik „Auf der Außenbahn“.

Castrop-Rauxel

, 26.08.2019, 16:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dennis Hasecke, der zusammen mit Marco Taschke das neue Trainer-Team beim Fußball-Bezirksligisten Spvg Schwerin bildet, hat am Sonntag womöglich kurzfristig seinen Wechsel von der SG Castrop zum Grafweg bereut. Denn bei den vergangenen drei Heimspielen erlitt er jeweils einen Schaden. Die in den Kunstrasen integrierte Wasser-Sprinkleranlage verrichtete für Hasecke stets zu plötzlich ihre Arbeit. Dennis Hasecke sagte am Sonntag: „Dadurch sind schon drei meiner Notizbücher nicht nur nass, sondern unbrauchbar geworden.“


Holger Bombien, unter anderem früherer Trainer der Frauenmannschaft der Spvg Schwerin, verzichtet auch in seiner Wahlheimat Mallorca nicht auf den Fußball. „Mein Herz gehört immer dem Fußball und Football“, sagt der Castrop-Rauxeler. Daher hat er auf Mallorca eine neue Beschäftigung: Er ist Teil des Trainerteams des „Fussicamps Mallorca“ in Cala Millor. Täglich arbeitet er hier mit ehemaligen Fußballprofis zusammen. „Holger Gehrke ist ein richtig guter Freund geworden mittlerweile. Auch Ivan Klasnic, David Odonkor und einige mehr durfte ich schon kennenlernen.“


Trainer Dennis Hasecke beklagt nach seinem Wechsel von Castrop nach Schwerin Verluste

© Volker Engel

Tino Westphal, Trainer des Bezirksligisten SG Castrop, trug im Spiel bei der SG Suderwich bei seiner Einwechselung das Trikot mit der Nummer 91. Ungewöhnlich. Eigentlich ist das die Nummer von Ingmar Holtkamp (Geburtsjahr 1991), der jedoch mit der Rückennummer 5 spielte. Wollte die SG Castrop den Gegner täuschen? „Nein, mit der Nummer 91 hat Tino schon vor einer Woche gegen Kirchhellen gespielt, da ist es nur keinem wirklich aufgefallen“, klärte Westphals Trainerkollege Dennis Dannemann auf. Recht hatte er. Sogar unser Berichterstatter Hermann Klingsieck hatte das damals nicht bemerkt – aktuell in Suderwich aber doch.


Trainer Dennis Hasecke beklagt nach seinem Wechsel von Castrop nach Schwerin Verluste

© Volker Engel

Marco Taschke, Trainer beim Bezirksligisten Spvg Schwerin, verteilte trotz des 1:0-Sieges gegen die SF Stuckenbusch zusammen mit seinem Kollegen Dennis Hasecke noch Strafarbeiten. Der Grund: Während der Partie flogen vier Spielbälle am Grafweg über die Zäune und waren zum Großteil noch vermisst. Auf die Einlassung eines Spielers, dass ein Ball auf dem vor der Ernte stehenden Maisfeld bestimmt nicht mehr auffindbar sei, gab das Trainer-Duo eine schlagfertige Antwort. Taschke: „Da geht Timo Ballmann suchen.“ Dem quirligen Offensivspieler unterstellte der Coach aufgrund seiner Körpergröße, sich gut unter den Blättern orientieren zu können.


Trainer Dennis Hasecke beklagt nach seinem Wechsel von Castrop nach Schwerin Verluste

© Volker Engel

Jimmy Thimm, Trainer der zweiten Mannschaft des FC Frohlinde in der Fußball-Kreisliga A, zeigte sich beim Spiel der Landesliga-Truppe seines Vereins gegen den SV Wanne 11 ganz aktiv am Ball, obwohl sein Team in der Kreisliga A spielfrei hatte. Als einmal das runde Leder in der hohen Hecke neben dem Vereinshaus stecken blieb, kletterte der Coach der Reserve in das hohe Grün und bugsierte das Spielgerät wieder aufs Feld zurück. Verschossene Bälle an der Brandheide sind ein Problem. Werner „Bernie“ Hülsmann machte sich nur wenig später auf, um die Kugel vom nah gelegenen Tennisplatz zurückzuholen.


Andreas Pelzing, 2. Geschäftsführer beim FC Frohlinde und im Kreis Herne Fußballobmann sowie Staffelleiter der Bezirksliga 10, fand sich auf dem Weg zum Sportplatz in einem Pulk von Menschen wieder, die das gleiche Ziel hatten. Die Fans des SV Wanne 11 waren aus einem großen Reisebus gestiegen, der auf der Merklinder Straße am Dorfteich halten musste, weil die Sportplatz-Einfahrt an der Brandheide sichtbar zu eng war. Die Frage des Reporters dieser Zeitung „ob er auch mit dem Bus gekommen sei“, erwiderte Pelzing lachend: „Ich komme vom Familienfest.“lukas/mawit/joy/kli

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