Stadtmeisterschaft: VfB besiegt den SV Yeni mit 8:1

CASTROP-RAUXEL Das war zum Schluss eine ganz klare Sache: Mit einem 8:1 (3:0) Sieg setzte sich der Landesligist VfB Habinghorst in der Vorrunde zur Stadtmeisterschaft in der Erin-Kampfbahn gegen den SV Yeni Genclik durch.

von Von Jürgen Weiß

, 24.07.2008, 21:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der VfB war dem SV Yeni, wie in dieser Szene, eine Nummer zu groß: Die Habinghorster entschieden die Partie mit 8:1 für sich.

Der VfB war dem SV Yeni, wie in dieser Szene, eine Nummer zu groß: Die Habinghorster entschieden die Partie mit 8:1 für sich.

Dabei sagt das Ergebnis nun wirklich nichts über den Spielverlauf aus. Denn beim Stande von 3:1 für den Favoriten, ließen auf Yeni-Seite Sedat Olgunsoy und Erkan Gül quasi im Minutentakt zwei ganz dicke Chancen aus. Das rief natürlich VfB-Trainer Dieter Beleijew auf den Plan, der seine Burschen an der Linie zu mehr Aufmerksamkeit aufforderte. Das fruchtete. Denn von da an ging es nur noch in eine Richtung. Das türkische Team hatte nach 70 Minuten nichts mehr entgegenzusetzen und musste mit ansehen, wie mit Bahtiyar Ay ein ehemaliger Kollege drei Tore zum Sieg für Habinghorst beisteuerte.

Ob einige Protagonisten des SV Dingen dem Spiel beiwohnten, war bei der ansehnlichen Zuschauerkulisse nicht auszumachen. Dingen stand ja schon als Gegner für das Viertelfinale fest, das am Sonntag, 27. Juli, auf dem Obercastroper Kunstrasen stattfindet. Und auch auf dieses Spiel will Trainer Beleijew keine Rücksicht nehmen: "Wir ziehen am Samstag drei Trainingseinheiten durch, wir müssen zum Saisonstart erst richtig fit sein." Am Donnerstagabend sah das nicht immer so aus. "Die haben alle dicke Beine," so der Trainer.

Der sah aber eine schöne Kombination als Sebastian Purchla, nach einem tollenSchuss von David Hüser den Torwart Dennis Gaßner parierte und dem folgenden Pfostentreffer von Bahtiyar Ay, das 1:0 abstaubte. Acht Minuten später war es Ay selbst, der eine Flanke von Philipp Nährig lehrbuchhaft in die lange Ecke zum 2:0 einköpfte. Purchla hatte bei einer ähnlichen Aktion kurz vorher die falsche Ecke gewählt und gleich einen Anraunzer seines Trainers einstecken müssen. Und plötzlich schien alles klar. Mehmet Turgut, auch ein ehemaliger Yeni-Akteur, trifft zum 3:0 (40.). Alles klar? Nein! Hakan Erdogan trifft direktnach der Pause zum 1:3. Doch dann traf nur noch der VfB durch Ay (66.), Turgut (75.), Hüser, Björn Schmidt und nochmals Ay.

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