Der VfB Habinghorst rockt das Kreisliga-A-Derby beim SuS Merklinde

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Am vierten Spieltag der Fußball-Kreisliga A kam es zum ersten Castrop-Rauxeler Derby. Der SuS Merklinde (4 Punkte) empfing den noch punktlosen VfB Habinghorst. Es entwickelte sich ein Kampfspiel

Merklinde

, 27.09.2020, 13:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ohne Punkt auf dem Konto traten die ambitionierten Kreisliga-A-Fußballer des VfB Habinghorst am vierten Spieltag beim SuS Merklinde (7.) an. Es war das erste Castrop-Rauxeler Derby der Saison. Wenn sich alle Lokalderbys so entwickeln, wird es ein heißer Herbst. Denn am Fuchsweg sahen die 100 Zuschauer überwiegend ein intensives Kampfspiel.

Zu Beginn der Partie versuchte sich der VfB mit viel Pressing und eroberte einige Bälle. Die ersten Chancen verbuchte aber der SuS. Ein abgefälschter Schuss aus 20 Metern von Yüksel Turan landete als Bogenlampe auf dem Tornetz (7.). Tobias Ott zog aus 20 Metern nach einer abgewehrten Flanke ab. Die Habinghorster haben das Glück, dass Matthias Gorzolnik auf der Torlinie den Fuß an den Ball bekam (8.).

Flanke landet im Tor

Das 1:0 (9.) fiel direkt danach auf der Gegenseite. Auf der rechten Seite bekam Dustin Lukat den Ball - und schlug vom Strafraumeck eine scharfe Flanke - die über SuS-Keeper Max Moehrs hinweg im langen Eck landete.

Die komplette Bezirksliga-Mannschaft des Merklinder Sportplatznachbarn FC Castrop-Rauxel verfolgte das Kreisliga-A-Derby als Zuschauer.

Die komplette Bezirksliga-Mannschaft des Merklinder Sportplatznachbarn FC Castrop-Rauxel verfolgte das Kreisliga-A-Derby als Zuschauer. © Jens Lukas

In der Folgezeit war die Partie von vielen kernigen Zweikämpfen geprägt. Die packten ein ums andere Mal Grätschen aus. Der VfB machte allerdings unabhängig davon den eingespielteren Eindruck. Einige Spielzüge funktionierten. Bei den Merklindern blieben viele Angriffe nur Stückwerk.

Nach einem langen Ball von Emil Durmis (25.) hatten die Merklinder das Pech, dass Kapitän Matondo Mbunga 30 Meter vor dem Tor freistehend das Leder nicht kontrollieren konnte.

Keeper und Stürmer treten sich

Kurz darauf gerieten Merklindes Keeper Moehrs und VfB-Stürmer Dennis Kock aneinander. Beide hatten das Glück, dass sie nach gegenseitigen Tritten weiterspielen dürfen (35.).

In der zweiten Halbzeit waren Höhepunkte zunächst Mangelware. Dann aber ging es Schlag auf Schlag: Dennis Kock traf für Habinghorst zum 2:0 (65.). Auf der Gegenseite hat Daniel Bönnemann das 1:2 auf dem Fuß. Er schaffte es allerdings, aus zentraler Position aus fünf Metern links neben das Tor zu zielen.

In der 81. Minute kam der SuS Merklinde doch zum 1:2. Eine Bogenlampe des eingewechselten Dario Murano landete hoch im Netz. Da machte VfB-Keeper Dennis Schatterny keine gute Figur. Die SuS-Hoffnung wurde 60 Sekunden zerstört. Fatlum Zaskoku verwandelte einen Elfmeter zum Habinghorster 3:1-Endstand (82.).

VfB-Coach Marc Olschewski meinte: „Das Spiel heute war kein Augenschmaus. Ich bin der Meinung, dass wir verdient gewonnen haben. Hoffentlich war das der Anfang einer Erfolgsserie, die uns in der Tabelle nach oben bringt.“ Der spielende SuS-Co-Trainer Dietmar Gaida meinte: „Wir waren drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Man merkt unserer Mannschaft an, dass uns ein Führungsspieler fehlt.“

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