Sieg gegen Ahlener SG 2: TuS rückt auf Platz fünf vor

Handball

Landesligist TuS Ickern ging auch im dritten Heimspiel in Folge als Sieger vom Platz. Durch das souveräne 25:18 gegen die Ahlener SG 2 schaffte das Teams am Sonntagabend den Sprung vom siebten auf den fünften Platz in der Tabelle. Die Bezirksliga-Handballer der HSG unterlagen Oespel-Kley, die CTV-Damen feierten einen Erfolg.

CASTROP-RAUXEL

, 08.03.2015, 21:47 Uhr / Lesedauer: 3 min

Herren-Landesliga 3 TuS Ickern - Ahlener SG 2 25:18 (13:7)

In der Partie gegen die Ahlener, die nach diesem Spieltag den zehnten Rang belegen, taten sich die Ickerner nur in der Anfangsphase schwer. Gerade einmal 1:1 stand es nach elf gespielten Minuten. Dann jedoch erhöhte der TuS den Druck auf die Ahlener Abwehr. Rückraumspieler Kilian Esser mit einem Dreifach-Schlag und Linksaußen Florian Mothes warfen innerhalb von nur zwei Minuten eine komfortable 5:1-Führung für die Ickerner heraus.

Auf der anderen Seite überzeugte der TuS mit kompakter Defensivarbeit, gegen die die Gäste aus dem Münsterland nur selten ein Mittel fanden. Sie suchten ihr Heil in langen, langsamen vorgetragenen Angriffen, die sie in einigen Situationen überhastet abschließen mussten, weil die Schiedsrichter passives Spiel anmahnten.  

Bis zur 24. Minute ließen die Ickerner nur vier Tore des Gegners zu, der das Hinspiel in Ahlen – damals verstärkt durch Spieler aus seiner Bundesliga-A-Jugend – noch klar mit 37:17 gewonnen hatte. Auch im zweiten Durchgang konnten die Münsterländer kaum Druck auf die nach wie vor sichere Abwehr der Ickerner ausüben. Wenn sich doch eine Lücke im Defensiv-Verbund auftat, war oftmals der starke TuS-Torhüter Viktor Dick zur Stelle.

Die Ahlener Defensive versuchte bereits frühzeitig, Kilian Esser durch kurze Deckung aus dem Spiel zu nehmen, bekam den torgefährlichen Ickerner nie wirklich in den Griff. Insgesamt zwölf Mal traf Esser ins Schwarze, womit fast die Hälfte aller Treffer auf sein Konto ging. Spätestens mit seinem 20:12 in der 48. Minute war das Spiel entschieden.

Jetzt gegen Tabellenführer

TuS-Trainer Ralf Utech zeigte sich mit dem Ergebnis und dem neuen Tabellenstand zufrieden. „Mal sehen, ob wir uns noch weiter verbessern können“, sagte er mit Blick auf die letzten sieben Spiele, „wir wollen das Maximalste aus der Saison herausholen.“

In der nächsten Partie am Sonntag, 15. März, wartet allerdings eine schwere Aufgabe: Dann gastiert der Tabellenführer TuS Bommern bei den Ickernern.   

Bezirksliga 4 HSG Rauxel-Schwerin - DJK Oespel-Kley 24:36

Es sollte eine Wiedergutmachung werden von den Bezirksliga-Handballern der HSG Rauxel-Schwerin (8.). Doch das Rückspiel am 19. Spieltag gegen die DJK Oespel-Kley (3.) endete mit dem selben Ergebnis wie das Hinspiel: 24:36. HSG-Coach Gerald Raasch hatte im Vorfeld der Partie davon gesprochen, dass sich sein Team besser verkaufen wolle, als bei der 15:28-Niederlage gegen den ASC 09 Dortmund (4.) in der Vorwoche. Daraus wurde nichts.

„Wir hatten in der ersten Halbzeit durchgängig Deckungsprobleme“, berichtete Trainer Raasch. So stand es bereits zur Halbzeit 18:13 für die Gäste aus Dortmund, die nicht einmal in Bestbesetzung antraten und die Partie eigentlich gar verlegen wollten.

Aus dem Konzept gebracht

Im zweiten Durchgang sah der Rauxel-Schweriner Übungsleiter eine Verbesserung im Spiel seines Teams. Doch schlechte Phasen brachten die Mannschaft wieder aus dem Konzept. So konnte die HSG beispielsweise aus neun eigenen Angriffen in Folge keinen einzigen Treffer erzielen. Raasch: „Nach 45 Minuten war die Sache eigentlich klar.“ Zu diesem Zeitpunkt stand es 26:15 für die Gäste.

Das schwache Spiel der HSG bestätigt auch die Statistik. 33 Fehlwürfe und 19 technische Fehler konnte Raasch aufzählen. Der HSG-Coach erklärte: „Wir haben Oespel-Kley heute zu Gegenstößen eingeladen.“  

Frauen-Bezirksliga 5 Castroper TV - Teutonia Riemke 3 16:15 (8:9)

Obwohl sie ohne etatmäßige Torhüterin angetreten waren, konnten die Bezirksliga-Handballerinnen des Castroper TV einen Erfolg feiern. Am Sonntagmorgen gewannen sie gegen den SV Teutonia Riemke 3 mit 16:15. Der Sieben von Trainer Jan Schimmelmann ist der Klassenverbleib damit kaum noch zu nehmen.

Zunächst hatte es in der heimischen Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule allerdings nicht gut ausgesehen für den CTV. „Leider haben wir die Anfangsphase verschlafen“, kommentierte Schimmelmann, dessen Team nach acht Minuten mit 1:4 in Rückstand lag.  

Ausdrücklich nahm der Trainer die Notbesetzung im Tor von der Kritik aus. „Dafür, dass es ihr erstes Spiel als Torfrau war, hat sie ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte er Lena Schwittek, die im ersten Durchgang zwischen den Pfosten stand.

Nach der Pause, in die der CTV mit einem Tor Rückstand gegangen war, setzte Schwittek auf ihrer gewohnten Position als Außenspielerin Akzente, erzielte zwei Treffer und holte mehrere Siebenmeter heraus.

80 Prozent abgewehrt

Im Gehäuse stand nun Svenja Jerusel, ebenfalls eine etatmäßige Feldspielerin, für die Schimmelmann eine starke Quote von 80 Prozent parierten Torwürfen registrierte. Da es nun auch im Angriff immer besser lief, wobei Denise Becker einmal mehr mit sieben Treffern zur besten Torschützin avancierte, ging der CTV letztlich als Sieger vom Parkett.

Durch den Erfolg zog Castrop in der Tabelle an Riemke vorbei und belegt Platz acht. Gegenüber dem Waltroper HV auf Rang zehn, der der erste Abstiegsplatz werden könnte, hat der CTV vier Punkte Vorsprung und den besseren direkten Vergleich. Ein Rückstand, den Waltrop in nur drei Partien kaum noch aufholen kann.

Der Gegner der Handballerinnen des TuS Ickern 2 (2./Kreisklasse) für das Halbfinale des Kreispokal-Wettbewerbs steht fest. Die Ickernerinnen genießen Heimrecht gegen die HSG Gelsenkirchen (1./Bezirksliga 5). Im zweiten Halbfinale empfängt der VfL Bochum (Kreisliga) den Bochumer HC zum Stadt-Derby. Die Partien sollen bis Sonntag, 29. März, gespielt werden.

 

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