Runderneuertes Schwerin trifft auf aufgerüstete Erler, SG Castrop steht vor hoher Hürde

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Die Spvg Schwerin und die SG Castrop starten am Sonntag, 11. August, in die neue Saison der Fußball-Bezirksliga. Beide Teams stehen dabei auf einem hohen Prüfstand.

Castrop, Schwerin

, 10.08.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Spvg Schwerin möchte von Anfang ihre Ambitionen, oben mitzumischen, unterstreichen. Die SG Castrop muss nach dem Weggang von Trainer und einigen Spielern erst einmal wieder finden.

Spvg Schwerin - Erler SV (So, 15, Grafweg)

Neues Spiel – neues Glück. Dieser Satz passt für Fußball-Bezirksligist Spvg Schwerin wie die Faust aufs Auge, wenn am Sonntag die Saison mit dem Spiel gegen den Erler SV beginnt. Sicher dürfte sein: Schwerins Kader ist besser aufgestellt als zuletzt, als das Team erst kurz vor Toresschluss dem Abstieg entkommen konnte.

Durch eine Runderneuerung, angefangen beim Trainer-Duo Dennis Hasecke/Marco Taschke, und mit 17 neuen Spielern wollen die Blau-Gelben wieder positive Schlagzeilen schreiben. Für viele Experten zählen die Castrop-Rauxeler zu den Aufstiegsfavoriten. Ob das zu viel der Ehre ist, wird sich am Sonntag gegen den Erler SV zeigen. Der hat seinen Kader qualitativ aufpoliert.

Schwerins Trainer Marco Taschke hat Erle in Testspielen viermal gesehen und hält das Team für eine „Wundertüte“. Die eigene Vorbereitung stuft Taschke positiv ein. „Unsere Jungs brennen nach sieben Wochen der Vorbereitung auf das Erle-Spiel. Die neuen Spieler, die aus dem Alt-Kader und die A-Junioren, machen einen positiven Eindruck. Um fußballerisch bei 100 Prozent zu sein, wird es noch etwas dauern.“ Im Urlaub sind Niklas Jürgens und Lennart Reichel. Alle weiteren Schweriner sind an Bord.

Der Erler SV setzte das erste Ausrufezeichen unlängst mit dem Gewinn des Gelsenkirchener Stadtmeister-Titels in Duellen mit Westfalen- und Landesligisten. Erles Trainer Hartmut Scholz sieht sein Team körperlich gut vorbereitet für das Schwerin-Spiel. Er hat vier verletzte Spieler und zwei Wackelkandidaten.

Vestia Disteln - SG Castrop (So, 15, Fritz-Erler Straße)

Endlich geht sie los, die neue Bezirksliga-Spielzeit. Für die SG Castrop gleich mit dem Hammerspiel bei Vizemeister Vestia Disteln. „Unsere Jungs sind heiß auf den Saisonstart“, sagt der neue SG-Trainer Tino Westphal. Als Teambuilding-Maßnahme ging es für seine Mannen am Freitagabend nach dem Training noch zur Cranger Kirmes.

Tino Westphal sieht in Disteln „ein offensiv starkes Team“. Mit Philipp Müller spiele dort der Torschützenkönig der Saison 2018/2019. „Daher gehen wir die Aufgabe mit großem Respekt an. Um aus Disteln Punkte mitzunehmen, muss alles passen.“ Personell sieht es nicht rosig aus bei der SG. Neben Defensiv-Stratege Devin Helmig fallen die Neuzugänge Onur-Sahin Altay (SF Stuckenbusch) und Joel Dinzolele (FC Marl) verletzt aus. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Ingmar Holtkamp. Das heißt nicht, dass Westphal selbst auflaufen muss. „Nein, ich stehe an der Seitenlinie.“

Mit der Saison-Vorbereitung war Westphal nur bedingt zufrieden: „Im Training haben sich die Jungs zwar alle voll reingehauen, doch bei den Testspielen gerieten wir häufiger ins Stocken.“

Auch Vestia Disteln ist nicht sorgenfrei. Der Kader ist in der Breite nicht so stark aufgestellt wie zuletzt. Verletzungsbedingte Ausfälle sorgen dafür, dass Trainer Stöckl beim Saisonstart nur 13 Leute zur Verfügung stehen. Ins Gewicht fällt der Ausfall von Spielmacher Karsten Umierski. Am Donnerstag im Recklinghäuser Kreispokal hat Disteln die dritte Runde beim A-Kreisligist Spvg Herten nach einem 4:3 (0:0) im Elfmeterschießen erreicht.

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