Rot-Weiß Türkspor Herne legt Einspruch gegen Sportgericht-Urteil ein

Gewalt gegen Schiedsrichter

Die Szenarien rund um das Auswärtsspiel des FC Castrop-Rauxel bei Rot-Weiß Türkspor Herne schlugen hohe Wellen. Nun haben die Herner Einspruch gegen das Urteil des Sportgerichts eingelegt.

Castrop-Rauxel

, 14.11.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rot-Weiß Türkspor Herne legt Einspruch gegen Sportgericht-Urteil ein

Mehrere Spieler von RWT Herne wurden vom Kreissportgericht nach dem Spiel gegen den FC Castrop-Rauxel bestraft. © Volker Engel

Ein abgebrochenes Spiel, zwei Rote Karten und ein verprügelter Linienrichter: Die Bilanz der Kreisliga-A-Partie zwischen Rot-Weiß Türkspor Herne und dem FC Castrop-Rauxel am 13. Oktober war erschreckend.

Knapp zwei Wochen später tagte dann das Kreissportgericht und sprach gleich mehrere Strafen gegen Rot-Weiß Türkspor Herne aus. Einen Großteil der Strafen akzeptierten die Herner auch. Doch gegen ein Urteil haben sie nun Einspruch eingelegt.

RWT Herne mit der härtesten Strafe nicht einverstanden

„Das stimmt, das ist ja rechtlich gesehen auch deren gutes Recht“, sagt Heinz Rychlik, Vorsitzender des Herner Kreissportgerichts, auf Anfrage dieser Zeitung. Konkret handelt es sich um die Strafe gegen den Spieler Anil Yilmaz, der für drei Jahre gesperrt wurde. Yilmaz soll den 16-jährigen Linienrichter gewürgt und in den Bauch geschlagen haben.

Durch den Einspruch wird die Thematik nun an die Bezirksspruchkammer weitergegeben.

Jetzt lesen

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt