Raasch-Sieben erwartet schwere Aufgabe

Handball

Vor zwei Wochen haben die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin bei der DJK Oespel-Kley ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Am Sonntag wartet im Heimspiel gegen den TuS Westfalia Hombruch 2 eine weitere schwere Aufgabe auf die Raasch-Sieben. Der TuS Ickern und die Frauen des Castroper TV müssen am Samstag auswärts ran.

CASTROP-RAUXEL

, 07.11.2014, 11:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
HSG (schwarz) - OSG Dortrmund

HSG (schwarz) - OSG Dortrmund

Handball-Landesliga 3 TuS Bommern - TuS Ickern (Sa, 19.30 Uhr) Mit dem Gastspiel beim Zweiten TuS Bommern geht für die Landesliga-Handballer des TuS Ickern am Samstag eine ungewöhnliche Serie zu Ende. Sie absolvieren damit ihr viertes Auswärtsspiel in Folge.  Bislang haben die Ickerner ihre geballten Auftritte in der Fremde recht erfolgreich über die Bühne gebracht. In Hattingen und Bergkamen gab es Siege, zuletzt bei der - mit Oberliga-Spielern und Bundesliga-Jugendlichen verstärkten - Ahlener SG 2 hingegen eine klare 17:37-Niederlage. Nun wartet ein hochkarätiger Gegner auf die Castrop-Rauxeler. Bommern hat bislang in sechs Spielen erst einen Punkt abgegeben. In der Vorsaison endete die Partie in Bommern mit einem 28:23-Sieg für die Wittener.Fünf Stammkräfte fehlen Personell sind die Ickerner nicht auf Rosen gebettet: Neben dem Langzeitverletzten Kapitän Kilian Esser fehlt die der angeschlagene Torwart Viktor Dick. Aus privaten Gründen nicht mit von der Partie sind Marko Höfer und Julian Kuczpiol. Robin Sachweh sitzt noch seine Rotsperre ab. Utech: „Damit fehlen mir gleich fünf Stammspieler. Bommern; das macht die Aufgabe nicht leichter. Denn Bommern ist für mich derzeit die Top-Mannschaft der Liga.“  Dennoch fängt auch diese Begegnung bei 0:0 an. Utech betont: „Wir werden die Partie sicherlich nicht von Start weg als verloren ansehen. Wir kennen die Stärken von Bommern und wissen auch, was wie wir dagegen zu spielen haben.“ Die Wittener agieren mit einer starken 6:0-Deckung und warten vorn diszipliniert auf ihre Torchancen. Utech: „Wir müssen also Ruhe bewahren, damit wir Bommern nicht ins Laufen bringen.“

Bezirksliga 4 HSG Rauxel-Sschwerin - Westfalia Hombruch 2 (So, 18 Uhr) Der Gegner aus Hombruch ist in der Tabelle als Dritter einen Rang vor Rauxel-Schwerin platziert. Zuletzt präsentierten sich die Hombrucher in guter Verfassung. Ihre bislang einzige Niederlage in dieser Saison mussten sie am ersten Spieltag hinnehmen, danach folgten vier Siege in Folge. HSG-Coach Gerald Raasch (Foto) konnte die Dortmunder bei ihrem Heimspiel gegen den HSC Haltern-Sythen 2 (9./33:31) beobachten: "Man hat gemerkt, dass Hombruch ganz gut besetzt ist. Die Ergebnisse sprechen bisher für sich." Unter der Woche hat die HSG zusammen mit der eigenen A-Jugend trainiert und will dies in Zukunft auch fortführen. Trainer Raasch: "Wenn wir selbst nur mit acht, neun Mann trainieren, ist das eine gute Unterstützung." Personell sieht es etwas besser aus, als gegen Oespel-Kley. Raasch: "Ich werde wohl elf, zwölf Spieler zur Verfügung haben." Erfahrungswerte aus der Vorsaison gibt es für Raasch zu dieser Partie nicht. Westfalia Hombruch 2 ging seinerzeit noch in der Bezirksliga-Parallelstaffel 5 auf das Parkett und belegte dort - ebenso wie die HSG in Staffel 4 - den vierten Platz. 

Frauen-Bezirksliga 5 Teutonia Riemke 3 - Castroper TV (Sa, 17.20 Uhr) Mit dem ersten Saisonsieg im Rücken können die Handballerinnen des Castroper TV in den siebten Spieltag der Bezirksliga gehen. Am Samstag tritt die Sieben von Trainer Jan Schimmelmann bei Teutonia Riemke 3 an. Der Gegner aus Bochum verlor zuletzt sein Heimspiel gegen den Tabellenführer HSC Haltern-Sythen mit 20:26, konnte davor in eigener Halle allerdings zwei deutliche Erfolge gegen die HSG Vest Recklinghausen 2 und den TV Wattenscheid verbuchen. "Riemke ist nach den bisherigen Ergebnissen der klare Favorit", erklärt CTV-Trainer Jan Schimmelmann, "davon sollten wir uns aber nicht beeindrucken lassen." In der Tabelle haben die Castroperinnen nach dem hart erkämpften 11:10 gegen den Waltroper HV den letzten Platz verlassen und liegt nur zwei Punkte hinter Riemke (7.) zurück.

Allerdings muss Schimmelmann auf die zwei überraschenden Verstärkungen aus der Vorwoche verzichten. "Die Einsätze von Stefanie Löwer und Susanne Gerhardus waren eine einmalige Sache", erklärt der Trainer, der somit nur einen recht knapp besetzten Kader zur Verfügung hat. "Wir werden wieder mit unseren Kräften haushalten müssen", lautet seine Devise.

 

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