Neue Corona-Regeln für den Sport: Mehr Zuschauer, mehr Hallensportler erlaubt

Coronavirus

Es wird wieder voller auf den Sportplätzen: Das Land hat Änderungen an der Coronaschutzverordnung angekündigt. Hallensportler dürfen in größeren Gruppen Kontaktsport betreiben.

Castrop-Rauxel

, 13.07.2020, 11:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bislang waren wegen der Corona-Krise - wie hier auf Schwerin - nur 100 Zuschauer möglich. Jetzt dürfen bis zu 300 Fans schauen.

Bislang waren wegen der Corona-Krise - wie hier auf Schwerin - nur 100 Zuschauer möglich. Jetzt dürfen bis zu 300 Fans schauen. © Volker Engel

Es gibt neue Corona-Regeln für die Sportwelt: Vor allem die Hallensportler dürfen sich nun freuen. Auch für das Zuschaueraufkommen, zum Beispiel bei Fußballspielen, existieren nun neue Regeln.

Das Nordrhein-Westfälische Kabinett hat am Sonntag (12. Juli) Änderungen für die Coronaschutzverordnung beschlossen. In der Pressemitteilung des Landes steht: „Bei Kultur- und sonstigen Veranstaltungen wird der Schwellenwert, ab dem ein Hygienekonzept vorgelegt werden muss, von 100 auf 300 Personen angehoben.“

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Das bedeutet, dass zum Beispiel Fußballspiele kein durch eine Gesundheitsbehörde genehmigungspflichtiges Konzept brauchen, wenn die Zuschauerzahl auf der Sportanlage bei unter 300 Personen liegt.“ Bei mehreren Fußball-Testspielen in Nordrhein-Westfalen waren am Wochenende Zuschauer an der Sportanlage wieder abgewiesen worden, weil es zu voll wurde - wie etwa bei der Begegnung der Spvg Schwerin mit dem VfB Habinghorst. Das dürfte in Zukunft seltener passieren.

Abstand halten auch bei mehr Zuschauern

Nicht beeinträchtigt sind Abstandsgebote. Das bedeutet: Zuschauer müssen sich um die Platzanlage verteilen. Dicht an dicht gedrängt stehen dürfen sie nicht.

Weiter heißt es in der Mitteilung: „Die Personenbegrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird von zehn auf 30 Personen erhöht.“ Das wird unter anderem Handball-Mannschaften freuen. Denn es ermöglicht nun wieder Handballspiele - sogar mit voller Einwechselbank. Gültig waren die angekündigten Änderungen am Tag der Veröffentlichung noch nicht. „Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird zeitnah die entsprechenden Verordnungen erlassen“, hieß es.

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