Michael Heu feiert einen gelungenen Einstand mit dem TuS Henrichenburg

Fußball-Kreisliga A

Der TuS Henrichenburg hat sich durch einen 5:0-Sieg bei der DTSG Herten im Abstiegskampf zurückgemeldet. Dabei feierte der neue Trainer Michael Heu ein zufriedenstellendes Debüt.

Henrichenburg

, 14.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Michael Heu feiert einen gelungenen Einstand mit dem TuS Henrichenburg

TuS-Verteidiger Felix Schaack stand seinem Gegenspieler Cafer Onat (l.) stets auf den Füßen. Auch dadurch blieb Henrichenburg in Herten ohne Gegentor. © Michael Steyski

Das waren ganz wichtige drei Punkte im Kampf um den Kreisliga-A-Klassenerhalt für den TuS Henrichenburg (15.), der den letzten Tabellenplatz durch einen 5:0 (1:0)-Auswärtssieg im direkten Duell nun an die DTSG Herten übergeben hat. Da sich der SC Herten (13.) und der SV Vestia Disteln II (14.) im parallelen Kellerduell 0:0-Remis getrennt haben, beträgt der TuS-Rückstand auf beide Teams nun jeweils nur noch sechs Zähler. Zudem hat der TuS noch ein Nachholspiel offen.

Henrichenburgs neuer Cheftrainer Michael Heu, der seit Donnerstag zusammen mit seinen beiden Co-Trainern Christian Grum und Florian Kaczorowski die Geschicke an der Lambertstraße leitet, zeigte sich nach der Partie dementsprechend zufrieden: „Das war ein toller Einstand, aber auch nur der erste Schritt.“ Denn bis zum Saisonende trifft sein Team noch auf alle drei weiteren Konkurrenten, die sich ebenfalls noch im Abstiegskampf befinden.

Leon Philipp trifft per Traumtor für den TuS Henrichenburg

Gegen Herten merkte man beiden Teams zu Beginn die Verunsicherung an. Die erste Tormöglichkeit gehörte den Gastgebern, doch TuS-Torwart Carlos Frecker konnte den Gegentreffer per Fußabwehr verhindern. Nur vier Minuten später traf Philip Wihler dann zur 1:0-Führung (21.) der Henrichenburger: Raphael Kobylanski steckte den Ball durch auf Daniel Kristler, der wiederum den in der Mitte eingelaufenen Wihler bediente.

Der kurze Zeit später folgende Treffer der Kategorie „Traumtor“ von TuS-Mittelfeldmann Leon Philipp, der den Ball von der linken Strafraumkante ins lange Torwarteck setzte, wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben. Deshalb und auch weil Frecker sein Team mit einer weiteren tollen Flugparade vor dem Ausgleichstreffer bewahrte, ging der TuS mit der 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

Michael Heu feiert einen gelungenen Einstand mit dem TuS Henrichenburg

Henrichenburgs neuer Trainer Michael Heu zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. © Michael Steyski

Nach dem Seitenwechsel kam nicht mehr viel von Herten, auch weil die Henrichenburger durch einen Doppelschlag binnen fünf Minuten durch Alexander Babbel (55.) nach flacher Hereingabe von Geburtstagskind Nico Böcker und André Boschella (60.) nach einem willensstarken Sololauf auf 3:0 erhöhten. Zudem schwächte sich die DTSG durch eine Gelb-Rote Karte (59.) wegen Meckerns selbst.

So spielte der TuS Henrichenburg in Überzahl

Nun hatten die Henrichenburger leichtes Spiel, gingen aber zu fahrlässig mit den eigenen Tormöglichkeiten um. Der Treffer zum 4:0 fiel dann nach einem direkt verwandelten Freistoß aus knapp 30 Metern. Der DTSG-Torwart verschätzte sich beim Herauslaufen, sodass Babbels Freistoß über ihn hinweg ins Tor fiel. Den Schlusspunkt zum 5:0 setzte Routinier Kobylanski nach einer Kombination mit Böcker und Philipp.

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