Martin Kapitza wechselt nicht zum Landesligisten SV Wacker Obercastrop

dzFußball-Bezirksliga

Im Januar war Martin Kapitza als erster Neuzugang des Landesligisten SV Wacker Obercastrop vorgestellt worden. Doch zu einem Wechsel des Angreifers kommt es nun doch nicht.

Schwerin

, 20.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Fußball-Bezirksligist Spvg Schwerin stellt sich in der kommenden Saison neu auf. Statt Marco Gruszka werden Dennis Hasecke und Marco Taschke an der Seitenlinie stehen. Das Duo kommt vom Ligarivalen SG Castrop. Und den ersten Sieg haben sie mit der Spvg Schwerin schon eingefahren: Der Angreifer Martin Kapitza wird nicht, wie bereits berichtet, zum SV Wacker Obercastrop wechseln.

Schwerins Geschäftsführer Peter Wach stellt klar: „Er hat Wacker die Zusage für den Winter gegeben, aber nicht für den Sommer. Und im Winter haben wir ihm die Freigabe verweigert.“ Nach einem Gespräch mit dem neuen Trainer-Duo habe sich Kapitza nun dazu entschieden, weiterhin das blau-gelbe Trikot zu tragen. „Wir haben ihm aufgezeigt, dass er bei uns ein Führungsspieler sein soll“, sagt Dennis Hasecke.

Ein Rückkehrer kommt von Arminia Marten zurück

Weitere neue Spieler folgen, alleine von der SG Castrop folgen dem Trainer-Duo fünf Spieler an den Grafweg. Dazu kommen beispielsweise der Außenverteidiger Stefan Fels vom Westfalenligisten Westfalia Wickede, Stürmer André Pape vom Landesligisten SV Wacker Obercastrop und der Rückkehrer Daniel Reuscheck (Innenverteidigung) vom A-Kreisligisten Arminia Marten.

Ansonsten stellen die neuen Trainer auf Schwerin vieles auf den Kopf. Doch eine Sache soll fortgeführt werden: die Integration vieler Jugendspieler in den Kader der ersten Mannschaft. „Wir wären ja schön blöd, wenn wir das nicht tun würden. Aber letztlich muss die Mischung im Team zwischen Jung und Alt stimmen“, so Hasecke.

Martin Kapitza wechselt nicht zum Landesligisten SV Wacker Obercastrop

Daniel Reuscheck (l.), hier im Duell mit Daniel Kristler im Trikot des VfB Habinghorst, wird bald wieder für die Spvg Schwerin auflaufen. © Jens Lukas

Ein Blick auf den Kader für die kommende Saison verrät aber: Der Weg, den Marco Gruszka in den vergangenen Jahren begonnen hat, wird fortgeführt. Gleich sieben Spieler aus der eigenen A-Jugend, die in der Bezirksliga aufläuft, gehören künftig zum Kader des ersten Senioren-Teams. Den jungen Spielern wird auch in der Senioren-Bezirksliga viel zugetraut. „Wir haben am Sonntag mit einem Durchschnittsalter von etwa 20 bis 21 Jahren gespielt. Das sagt im Grunde schon alles aus“, so der Schweriner Geschäftsführer Wach.

Doch solch ein junges Team sei nicht immer von Vorteil - vor allem nicht im Abstiegskampf. „Uns fehlt letztlich doch die Erfahrung auf dem Feld“, sagt Wach. Schließlich befinden sich die Schweriner in einer brisanten Situation: Fünf Spieltage vor dem Saisonende hat die Spvg gerade einmal vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. „Das Spiel gegen Zweckel ist schon entscheidend“, ist sich Wach sicher. Am Sonntag, 28. April, laufen die Schweriner nämlich in Gladbeck auf. Zweckel rangiert drei Punkte hinter der Spvg.

Die Spvg Schwerin hat keinen Plan B

Doch was passiert, wenn die Spvg Schwerin plötzlich doch den Weg in die Kreisliga A antreten muss? „Wir haben keinen Plan B“, sagt Wach. Trainer Dennis Hasecke macht aber klar: „Wir haben Schwerin unsere Zusage gegeben - unabhängig von der Liga.“

Die Wechsel

Das sind die Neuzugänge der Spvg Schwerin

13 Neuzugänge und sieben Spieler aus der eigenen Jugend stehen im Kader der Spvg Schwerin zur neuen Saison. Das sind die Neuen: Timo Ballmann, Cedric Niemeyer, Raphael Rupieper, Timo Springwald, Kevin Wagener (alle SG Castrop), Leon Chasanis (VfB Waltrop A-Jugend), Stefan Fels (Westfalia Wickede), Tobias Lübke (SV Holsterhausen), Diego Rocha Martinez (Mengede 08/20), André Pape (SV Wacker Obercastrop), Lennart Reichel (FC Frohlinde II), Daniel Reuscheck (Arminia Marten), Nino Schlut (SF Stuckenbusch), Lasse Allmann, Dustin Bartecki, Nico Chrobok, Tim Dinter, Jonathan Janson, Nils Meiritz, Justin Strahler (alle eigene Jugend).
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