Marc Kruska kommt bereits im Trikot zum Derby gegen den SV Wacker Obercastrop

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Zur Prime-Time treffen am Donnerstagabend die Fußball-Landesligisten FC Frohlinde und Wacker Obercastrop aufeinander. Eines der beiden Teams hat in personeller Hinsicht die Qual der Wahl.

Frohlinde

, 28.08.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Europa-League-Feeling in der Fußball-Landesliga an der Brandheide: Der FC Frohlinde (6.) empfängt am Donnerstag, 29. August, um 20 Uhr im Derby den SV Wacker Obercastrop (10.). An einem Wochentag, der im Profifußball traditionell ein internationaler Spieltag ist.

Möglich machte die Konstellation, dass Wacker als eigentlich Heimrecht-Team den Platz wechseln musste, weil der Kunstrasen in der Erin-Kampfbahn erneuert wird. Frohlinde sprang als neuer Gastgeber in die Bresche, konnte aber eben nur am Donnerstag spielen, weil am Wochenende das große Jugendturnier um den Friedhelm-Steinert-Gedächtnispokal stattfindet.

Marc Kruska kennt sich mit Spielen am Donnerstagabend aus

Jetzt also am Donnerstag. Wenn sich die Fans die Europa-League-Spiele nicht vor dem heimischen Fernseher anschauen, darf wohl mit einer größeren Zuschauer-Kulisse gerechnet werden. Zumal in Frohlindes Neuzugang Marc Kruska ein Kicker dabei sein wird, der das Szenario auf höchster Bühne vor kurzer Zeit noch selbst miterlebte. Mit dem FC Düdelingen (Luxemburg) trug es den Castrop-Rauxeler Ex-Profi in der vergangenen Saison sogar bis ins San Siro in Mailand.

Heute reist er „nur“ zur Brandheide. Und weil er vorher noch die U19 des VfL Bochum als Co-Trainer coachen muss, könnte er wohl schon im Trikot zum Derby kommen. FCF-Trainer Stefan Hoffmann sagte mit einem Lächeln: „Warmmachen in Bochum, spielen in Frohlinde.“ Die Platzherren stehen nach zwei Spielen mit sechs Punkten auf Platz sechs, Obercastrop blieb nach der Niederlage in Hombruch auf drei Punkten und Platz zehn sitzen.

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Doch beide Trainer, Stefan Hoffmann und Wacker-Coach Aytac Uzunoglu, sagten unisono vor dem heimischen Knaller: „Es ist noch alles viel zu früh für eine feste Prognose.“ Zeigten sich die beiden Coaches schon da auf einer Linie, zeugen auch die Kommentare am Mittwoch vor dem Spiel vor reichlich Respekt voreinander. Hoffmann sagte: „Wacker steht natürlich unter Druck, aber ich glaube, dass die mit ihrem neuen Personal am Ende weit, wenn nicht sogar ganz oben stehen werden.“

Uzunoglu konterte mit dem Lob: „Wir werden auf eine unglaublich erfahrene und abgezockte Frohlinder Mannschaft treffen, die in ihrer besten Formation ein absolutes Spitzenteam der Liga ist.“

Der FC Frohlinde hat in personeller Hinsicht „die Qual der Wahl“

Personell sieht es bei beiden Derby-Konkurrenten sehr gut aus. Bei Frohlinde fehlt Marc Flaczek, der wie Dirk Jasmund auf der Gegenseite die Gelb-Rote Karte sah, und ein Spiel aussetzen muss. Dazu muss Wacker auf David Queder (Zerrung) Jürgen Duah (Trainingsrückstand) und Bastian Fritsch (Fußverletzung) verzichten. Da hörte sich das Statement von Hoffmann ganz anders an: „Michael Wurst und ich haben zum ersten Mal die Qual der Wahl.“

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