KV Adler Rauxel setzt dickes Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen

Korfball-Regionalliga

Die Regionalliga-Korfballer des KV Adler Rauxel haben am Sonntag ein dickes Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen gesetzt. Doch noch sieht Adler-Coach Patrick Fernow Verbesserungspotenzial.

Castrop-Rauxel

, 05.11.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
KV Adler Rauxel setzt dickes Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen

Der KV Adler Rauxel setzte sich mit vier Toren Unterschied gegen die SG Pegasus durch. © Volker Engel

Drei Spiele, drei Siege: Für den KV Adler Rauxel läuft es in dieser Saison in der Korfball-Regionalliga richtig rund. Nun haben die Rauxeler am Sonntag den Meister SG Pegasus (4.) mit 26:22 besiegt und damit Revanche für das verlorene Meisterschafts-Finale im Mai genommen.

Das wirklich bessere Team waren die Adleraner aber nicht unbedingt. „Es war ziemlich ausgeglichen mit vielen Führungswechseln. Ich glaube, beide Teams führten im ersten Durchgang jeweils vier- oder fünfmal“, berichtete Adler-Coach Patrick Fernow.

Das Spiel war auf Augenhöhe

Das ging auch in der zweiten Halbzeit so weiter, bis sich die Rauxeler letztlich durchsetzten. „Insgesamt ist das ein starkes Ergebnis, wenn auch mit vier Toren Unterschied am Ende vielleicht etwas zu hoch. Das Spiel war eher auf Augenhöhe“, so Fernow.

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Mit drei Siegen stehen die Rauxeler nun an der Tabellenspitze, gefolgt von den noch ungeschlagenen Schweriner KC und TuS Schildgen, die beide aber erst zwei Spiele absolviert haben.

Diese Dinge muss der KV Adler Rauxel noch verbessern

Patrick Fernow sieht zu dieser frühen Zeit in der Saison aber auch noch Verbesserungspotenzial: „Wir haben es zwischenzeitlich vermissen lassen, unser Spiel durchzuziehen, obwohl es dafür keinen Grund gab. Zudem haben wir in der Defensive zu viele Fouls verursacht“, erklärte er.

Das Schlusslicht HKC Albatros musste eine 13:23-Niederlage beim TuS Schildgen hinnehmen. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit unter den Körben verloren.“ Durch eine schwache Reboundquote habe man Schildgen viele Würfe ermöglicht und im Angriff selbst wenige Chancen kreieren können, sagte Jan Rzisnik vom HKC.

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