Korfballerinnen haben keine Angst vor wilden Tieren

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Eine Rauxelerin war bei der WM sehr mutig. Habinghorster Fußballer kickten in einem Stadion, das umgetauft wurde. Unsere „Leute im Sport“.

Castrop-Rauxel

, 06.08.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Johanna Treffts, Korfball-Nationalspielerin vom KV Adler Rauxel, hat sich während der Weltmeisterschaft in Durban (Südafrika) in Gefahr begeben. Bei einem Ausflug mit Zulu-Dancing und den Besuchen eines Safariparks und Krokodilparks geschah es. Denn die Einheimischen luden die deutschen Korbjäger ein, sich eine Schlange umzuhängen. Die Rauxelerin Johanna Treffts ließ sich darauf ein – und auch die unerschrockene Lea Witthaus vom Schweriner KC.

Korfballerinnen haben keine Angst vor wilden Tieren

Auch Lea Witthaus vom Schweriner KC ließ sich eine Schlange umlegen. © Jochen Schittkowski (DTB)


Marc Olschewski, Fußball-Spielertrainer des Kreisliga-A-Aufsteigers VfB Habinghorst, konnte nur mit einer Rumpf-Elf zum Testspiel beim Bezirksligisten SF Wanne (2:10) antreten. Dadurch bekam er womöglich nicht mit, dass der Wanner Sportplatz seit wenigen Tagen der erste ist, der den Namen einer Frau trägt: „Livia-Leichner-Stadion“. Der Grund dafür: Hernes Bürgermeister Erich Leichner hat den Stadionnamen für ein Jahr als Geschenk zum 60. Geburtstag seiner Gattin erworben.

Korfballerinnen haben keine Angst vor wilden Tieren

© Volker Engel


Marc Kruska, Ex-Profi und jetzt für den Landesligisten FC Frohlinde am Ball, konnte erstmals im Testspiel gegen Westfalenligist DSC Wanne für seinen neuen Verein nur aus einem Grund auflaufen: Er musste nicht arbeiten. Die Partie kollidierte nicht mit seiner Aufgabe als U19-Co-Trainer des VfL Bochum. Die Bochumer Nachwuchsfußballer hatten beim hochklassig besetzten Ruhr Cup International die Finals verpasst, wurden Vierte in einer Fünfer-Gruppe. Immerhin hatte der VfL aber Atletico Madrid hinter sich gelassen. Abschließend hat die U19 des Zweitligisten am Samstag in Marl das Spiel um Platz sieben mit 1:3 verloren gegen Preußen Münster. Das Turnier gewann AS Monaco durch ein 1:0 im Finale gegen Borussia Mönchengladbach.

Korfballerinnen haben keine Angst vor wilden Tieren

© Thiele


Jochen Schittkowski, Teammanager der Korfball-Nationalmannschaft vom Schweriner KC und von Beruf Architekt, betätigt sich während der WM in Durban (Südafrika) auch als Grafik-Designer. Denn die Flyer mit der mannschaftsinternen Tagesvorschau garniert er mit je einem Bild eines heimischen Tiers. Dadurch lernten die Korbjäger bislang, wie hier die Zebras, Löwen, Nashörner, Antilopen, Leoparden und Wasserbüffel aussehen.

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© Foto Jens Lukas


Michael Fischer, Vorsitzender der Kreisliga-B-Fußballer des TuS Henrichenburg, eilte am Freitagmittag zum TuS-Sportplatz an der Lambertstraße, weil sein Verein Besuch bekommen hatte. Zweitligist Arminia Bielefeld nutzte den Rasen, um sich dort auf die abendliche Partie beim VfL Bochum (3:3) vorzubereiten. Fischer schoss einige Fotos für die Redaktion dieser Zeitung und stellte zudem fest: „Leider war bei den Bielefeldern auf den ersten Blick kein Spieler für unseren Kader dabei.“

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© Jens Lukas


Der Niederländer Wilco van den Bos, Trainer der deutschen Korfball-Nationalmannschaft, war recht überrascht von den Gegebenheiten der zweiten WM-Halle in Durban (Südafrika). Dort ist keine echte Beleuchtung eingebaut. Das beeinträchtigte das Duell mit Gastgeber Südafrika, weshalb auch sein Kollege,

Ben Crum, Mentor der chinesischen Mannschaft, der Sportstätte den Namen „Candlelight Hall“ gab – „Kerzenschein-Halle“.

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© Volker Engel

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