Kira Lipperheide feiert ihren ersten Weltcupsieg

Bobfahren

Kira Lipperheide aus Schwerin hat als Wintersportlerin ihren ersten Weltcup-Sieg im Bobfahren gefeiert.

Castrop-Rauxel

, 07.01.2020, 11:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kira Lipperheide feiert ihren ersten Weltcupsieg

Als Anschieberin hatte die Schwerinerin Kira Lipperheide (l) ihren Anteil daran, dass der Bob mit Pilotin Stephanie Schneider den Weltcup in Winterberg gewann. © picture alliance/dpa

Als Anschieberin hatte die Castrop-Rauxelerin Kira Lipperheide ihren Anteil am Erfolg von Pilotin und Lokalmatadorin Stephanie Schneider. Die feierte am Wochenende in Winterberg den ersten Weltcup-Sieg in ihrer Wintersport-Karriere. Lipperheide/Schneider triumphierten im Schneeregen mit vier Hundertstelsekunden Vorsprung vor Olympiasiegerin und Weltmeisterin Mariama Jamanka.

Den deutschen Dreifach-Erfolg komplettierte Weltcup-Debütantin Laura Nolte mit Deborah Levi vom BSC Winterberg. Zufrieden mit Kira Lipperheide war Bundestrainer Rene Spies: „Ich bin von den Startzeiten begeistert, die waren auf einem Topniveau. Wir sind sehr gut aufgestellt.“

Vom TB Rauxel nach Gladbeck

Im Jahr 2018 wurde aus der talentierten Leichtathletin Kira Lipperheide die Wintersportlerin Kira Lipperheide. Nach ihrem Wechsel im Oktober 2017 vom TB Rauxel nach Gladbeck ging es für die ASG-Abiturientin stets aufwärts im Leichtathletiksport. Doch im Herbst führte sie der Weg zum Bobsport – ganz plötzlich. „Es ging bei dem Wechsel eigentlich darum, mich in der Leichtathletik zu verbessern“, sagt Kira Lipperheide heute mit einem Lächeln. Aber ihr Trainer Heiner Preute hatte andere Pläne für sie. „Er hat die Kontakte zum Bobsport und hat auch Annika Drazek dahin geholt“, so die 19-jährige Schwerinerin.

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Und so ging es für sie im September 2018 erstmals nach Winterberg im Sauerland. Dort, im Weltcup-Eiskanal, trainierte sie zunächst auf der Teststrecke, im Oktober saß sie dann erstmals in ihrem Leben in einem Bob. „Bei den ersten Malen war ich sehr nervös“, so Lipperheide. Angst habe sie jedoch nicht gehabt, obwohl der Bob hohe Geschwindigkeiten erreichen kann: Beim Zieleinlauf in Innsbruck fuhren Lipperheide und Jamanka 102 km/h schnell. Eine dreistellige Zahl ist heutzutage Standard.

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