Keeper mit Besen wird 40.000 Mal angeklickt

Auf der Außenbahn

Ein Castrop-Rauxeler Torwart wird zum Hauptdarsteller in einem viralen Videoclip, ein Fußball-Trainer benötigt ein Handtuch und ein Handball-Coach bewahrt trotz Unzufriedenheit seinen Humor. Dies und weitere Anekdoten von den heimischen Sportstätten gibt es hier: "Auf der Außenbahn".

CASTROP-RAUXEL

, 16.11.2015, 13:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Torwart Daniel Otto musste am vergangenen Spieltag seinen Fünf-Meter-Raum von Wasser befreien - und wurde prompt dabei gefilmt.

Torwart Daniel Otto musste am vergangenen Spieltag seinen Fünf-Meter-Raum von Wasser befreien - und wurde prompt dabei gefilmt.

Daniel Otto, Castrop-Rauxeler Fußball-Torwart in Diensten des RSV Holthausen (Kreisliga A), sorgte im Spiel gegen die DJK Falkenhorst für eine kuriose Szene. Nach Anpfiff befreite er durch Fegen mit einem Besen seinen Fünf-Meter-Raum vom Wasser. Vom Spielfeldrand aus wurde ein Video davon gedreht, das sich nur wenige Minuten später auf der Facebook-Internetseite der WDR-Sendung "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs" wiederfand. Bis zum Sonntag-Abend wurde die Aufnahme über 40.000 Mal angeklickt.

So sieht Arnd Zeiglers Facebook-Post im Original aus

 

Quasi "live" vom Kreisliga A-Spiel RSV Herne Holthausen gegen DJK Falkenhorst Herne 1909 e.V.. Was ein Torwart halt so macht kurz nach Anpfiff, wenn's geschifft hat. Danke an unseren Zeigler-Fan Torsten.

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Karsten Quante, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Spvg Schwerin, benötigte nach der Liga-Partie gegen Teutonia/SuS Waltrop zunächst dringend ein Handtuch. Nicht, um mit seinen Spielern in der Kabine bei laut aus den Boxen dröhnender Musik nach dem 4:1 duschen zu gehen, sondern um seine Haare zu trocknen. Quante stand während der 90 Spielminuten komplett im strömenden Regen an der Seitenlinie und dirigierte seine Elf.

Fabian Wolf, Trainer der Bezirksliga-Handballerinnen des TuS Ickern, ging am Sonntag trotz des klaren 28:14-Sieges beim Waltroper HV mit seinem Team hart ins Gericht. "Ich will nicht einfach nur gewinnen, sondern auch sehen, dass die Mannschaft den Handball spielt, den ich mir vorstelle", lautete seine Ansage. Seinen Sinn für Humor hatte Wolf aber nicht verloren. "Ich stehe direkt vor der Halle in Waltrop", kommentierte er beim Durchgeben des Spielberichts die Tatsache, dass die telefonische Verbindung mehrfach unterbrochen wurde, "vielleicht ist hier irgendwo ein Störsender angebracht."

Holger Holz, Co-Trainer beim Fußball-Bezirksligisten FC Frohlinde, hatte sich vorgenommen, nach einem Kurzurlaub auf Norderney rechtzeitig zum Meisterschaftsspiel gegen die Spvg Herten (4:5) an der Bande seinen Platz einzunehmen. Es wurde nichts daraus, weil an der Nordsee Wind, Sturm und Wellen dafür sorgten, dass eine angekündigte Fähre das Eiland nicht pünktlich verlassen konnte. Nach einiger Wartezeit ging es dann los. Wie Holz selbst berichtete, war dann der Parkplatz auf dem Festland "proppevoll", so dass es auch mit Auto und festem Boden unter den Füßen zunächst nicht weiter ging.

Gerd Haumann, 1. Vorsitzender des ABC Merklinde, war auch überrascht, dass Billardspieler Christian Pöther bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Wildungen nach seinen guten Leistungen in der Bundesliga in seiner Spezial-Disziplin der Freien Partie völlig unter Form spielte. Der ABC-Chef vom Verein aus dem Castrop-Rauxeler Süden, zog trotzdem noch etwas Positives aus dem spielerischen Dilemma. Haumann: "So kann sich Christian in Ruhe auf die Bundesliga konzentrieren und die Kräfte für seinen Polterabend auf Pöthers Hof in Datteln schonen."

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